Lockdown: Deutsche Bahn hält an Fahrplan fest

  • Deutschland geht ab dem 16. Dezember in den harten Lockdown.
  • Bund und Länder appellieren, von nicht zwingend notwendigen Reisen abzusehen.
  • Für Bahnreisende ändert sich kaum etwas – über die Feiertage werden wie geplant mehr Sonderzüge eingesetzt.
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Der Lockdown in Deutschland ab dem 16. Dezember schränkt das öffentliche Leben noch weiter ein. Der Einzelhandel wird geschlossen, Weihnachten soll nur im engsten Familienkreis stattfinden und es besteht unter anderem ein Alkoholverbot in der Öffentlichkeit. Die Deutsche Bahn hält derweil an ihrem Fahrplan fest.

„Die DB wird ihrer Verantwortung gerecht und will möglichst viele Sitzplätze anbieten, um die Abstände zwischen Reisenden in den Zügen groß zu halten. Deswegen fahren wir trotz des angekündigten Lockdowns unverändert das volle Programm“, sagte ein Sprecher der Deutschen Bahn dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). Auch die bisherigen Stornobedingungen blieben bestehen.

Welche Änderungen gibt es bei der Bahn im Dezember?

Um das Reisen über die Feiertage sicherer zu machen, hatte die Bahn erst kürzlich angekündigt, mehr Züge einzusetzen. So werden auf den Hauptachsen des Reiseverkehrs – Hamburg–Berlin, NRW–Berlin und München–Zürich – zwischen dem 18. und 27. Dezember rund 100 Sonderzüge fahren. Außerdem werden durch ein neues Reservierungssystem Plätze freigehalten.

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In allen Zügen ist in den Großraumwagen seit Ende November nur noch ein Sitzplatz pro Doppelsitz reservierbar. „Alle anderen Sitzplätze bleiben für eine Reservierung gesperrt“, heißt es von der Deutschen Bahn. Einzelreisende bekommen automatisch einen Fenstersitzplatz zugewiesen. Bei Sitzgruppen mit Tisch können nur noch der Fensterplatz auf der einen Seite und der Gangplatz auf der gegenüberliegenden Seite gebucht werden. Eine Pflicht zur Reservierung eines Sitzplatzes soll es aber nicht geben.

Lockdown in Deutschland: Können Bahntickets kostenlos storniert werden?

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Da die Deutsche Bahn lediglich einen Beförderungsvertrag hat, und diesen unabhängig von dem Lockdown erfüllen kann, gelten zudem trotz der verschärften Corona-Maßnahmen in Deutschland die üblichen Regeln bei der Stornierung. Das heißt: Sowohl die Flexpreise als auch die Sparpreise sind im Rahmen der regulären Tarifkonditionen stornierbar. Super-Sparpreis-Tickets sind von der Stornierung allerdings ausgeschlossen. Darauf weist die Bahn im Buchungsprozess explizit hin.

RND/bv



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