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So wollen Wintersportorte dem nächsten Touristen-Ansturm vorbeugen

  • Trotz aller Appelle strömten am Wochenende wieder Menschenmassen in die deutschen Wintersportorte.
  • Dabei soll immer wieder gegen die Corona-Maßnahmen verstoßen worden sein.
  • Nun wollen die Orte noch mehr tun, um die Anreisenden abzuschrecken.
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Torfhaus/Winterberg. Nach einem erneuten Ansturm am Wochenende haben zahlreiche Wintersportorte in Deutschland weitere Maßnahmen ergriffen, um große Menschenansammlungen auf den Pisten und Hügeln zu verhindern. Es wurden Parkplätze mit Bauzäunen gesperrt, Betretungsverbote für Skipisten und Rodelhänge vorbereitet und Straßensperren erwogen. Einige Orte wollen sich weitgehend abriegeln. In den Mittelgebirgen soll es über die Woche hinweg winterlich bleiben.

Trotz Warnungen zog es Menschenmassen in die Berge

Warnungen von Behörden und Polizei hatten in den vergangenen Tagen kaum Wirkung gezeigt: Trotz des Lockdowns und der Corona-Regeln zog es Menschenmassen in die Ausflugsziele in den verschneiten Bergregionen Deutschlands. Dabei sind Lifte und Pisten sowie Restaurants und Hütten geschlossen. Immer wieder kam es zu Anzeigen wegen Verstößen gegen die Corona-Maßnahmen wie Maskenpflicht und Kontaktbeschränkungen.

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RND-Videoschalte: Bürgermeister Michael Beckmann: "Sowas haben wir in Winterberg noch nicht erlebt"
5:12 min
Winterberg wurde von Tagestouristen überrannt und mittlerweile abgeriegelt. Der Bürgermeister der Stadt, Michael Beckmann, über die aktuelle Situation.  © RND
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Hellenthal in der Eifel sperrt Zufahrt mit Bauzäunen ab

Die Eifel-Gemeinde Hellenthal in Nordrhein-Westfalen sperrte am Montag die Zufahrt zu Parkplätzen an den Ausflugszielen mit Bauzäunen ab. Mitarbeiter aus der Verwaltung seien vor Ort, um die Verbote durchzusetzen, sagte ein Sprecher der Stadt. In Winterberg - ebenfalls in NRW - blieb es am Montag zunächst ruhig, wie eine Sprecherin der Stadt sagte.

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Dort waren am Sonntag wichtige Zufahrtsstraßen gesperrt worden. Auch im winterlichen Harz in Sachsen-Anhalt beruhigte sich die Lage nach Angaben der Polizei zum Wochenbeginn. Im niedersächsischen Oberharz waren die Parkplätze dagegen wieder voll.

Oberhof wird weitgehend abgeriegelt

Der Bürgermeister des Thüringer Wintersportorts Oberhof, Thomas Schulz, kündigte an, die Stadt kurz vor Beginn des Biathlon-Weltcups am Ende der Woche weitgehend abriegeln zu wollen. „Es sollen nur noch Leute Zugang haben, die hier wohnen oder arbeiten oder ein berechtigtes Interesse daran haben, hierher zu kommen“, sagte er auf Anfrage. Im hessischen Willingen wird ein Betretungsverbot für Skipisten und Rodelhänge vorbereitet.

Im Ost-Harz könnten am Mittwoch wegen hohen Besucherandrangs trotz Corona-Regeln die Zufahrtsstraßen zum Brocken gesperrt werden. Das sagte Sachsen-Anhalts Innenminister Michael Richter (CDU) bei „MDR Aktuell“. Der 6. Januar ist in dem Bundesland ein Feiertag.

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Das Wetter wird in den kommenden Tagen nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) nasskalt und eher kühl. Dabei kann besonders in höheren Lagen in einigen Regionen auch Neuschnee fallen. In den Mittelgebirgen bleibt es durchweg winterlich.

RND/dpa

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