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Kuba lockert Einreiseregeln im November: Quarantänepflicht fällt

Menschen gehen mit Mund-Nasen-Schutz  auf der Straße in Havanna (Archivfoto). Kuba will die Grenzen für Reisende ab Mitte November öffnen.

Menschen gehen mit Mund-Nasen-Schutz auf der Straße in Havanna (Archivfoto). Kuba will die Grenzen für Reisende ab Mitte November öffnen.

Mexiko-Stadt, Havanna. In der Corona-Krise will Kuba seine Grenzen ab dem 15. November schrittweise wieder für den Tourismus öffnen. Ab dem 15. November dürfen alle Passagiere, die mit einem im Herkunftsland anerkannten Impfstoff geimpft wurden, ungehindert ins Land einreisen. Darüber informiert das Cubanische Fremdenverkehrsbüro in Berlin und verweist auf eine Pressekonferenz des kubanischen Ministers für Tourismus, Juan Carlos García Granda.

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Ab dem 7. November wird demnach die vorbeugende Quarantänemaßnahme bei der Einreise aufgehoben. Bis zu zwölf Jahre alte Kinder benötigen weder eine Impfung noch einen Test. Nicht geimpfte Reisende müssen frühestens 72 Stunden nach ihrer Ankunft in Kuba eine negativen PCR-Test vorlegen, der im Herkunftsland durchgeführt wurde.

Kuba-Reisen nicht unmöglich

Es ist zwar aktuell nicht unmöglich, nach Kuba zu reisen – es herrschen jedoch strikte Beschränkungen inklusive Test- und Quarantänepflicht. Diese können Touristinnen und Touristen bisher nur umgehen, wenn sie in einem vorab reservierten lizenzierten Hotel unterkommen. Dort müssen sie auf das Ergebnis eines PCR-Tests warten, der bei Ankunft am Flughafen vorgenommen wurde. Individualreisende müssen zwingend für mehrere Tage in Quarantäne und weitere Tests machen, teilt das Auswärtige Amt in seinen Reise- und Sicherheitshinweisen für das Land mit. Derzeit ist Kuba noch Corona-Hochrisikogebiet. Es besteht eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes.

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Kuba braucht Einnahmen aus dem Tourismus

In Kuba läuft derzeit eine intensive Impfkampagne. Bis zum Monatsende sollen alle Bewohnerinnen und Bewohner, die den Schutz erhalten können, mindestens einmal mit einem der drei in dem Land selbst hergestellten Stoffe geimpft werden. Durch den Verlust von Tourismuseinnahmen aufgrund der Pandemie hat die kubanische Wirtschaft schweren Schaden genommen. Die Tourismusbranche erwirtschaftet etwa zehn Prozent des Bruttosozialprodukts des sozialistischen Inselstaates.

Kuba hatte bereits Anfang September angekündigt, sich schrittweise öffnen zu wollen. Man gehe davon aus, dass bis zu diesem Zeitpunkt 90 Prozent der Bevölkerung gegen das Coronavirus geimpft seien, hieß es damals in einem Schreiben des kubanischen Tourismusministeriums Mintur. Ein PCR-Test zur Einreise soll nicht mehr verpflichtend sein, stattdessen plant Kuba stichprobenartige Kontrollen.

RND/gei/dpa/epd

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