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  • Kreuzfahrt-Pause bei Aida: Reisen teils erst wieder ab Mitte April möglich

Aida Cruises verlängert Kreuzfahrtpause wegen Corona teilweise bis April

  • Wegen des Infektionsgeschehens in Deutschland und den verschärften Maßnahmen verlängert die Rostocker Kreuzfahrtreederei Aida Cruises ihre Kreuzfahrtpause.
  • Geplante Kreuzfahrten zu den Kanaren fallen bis März aus
  • Kreuzfahrten durch den Orient und teilweise durch Nordeuropa finden sogar bis in den April hinein nicht statt.
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Rostock. Wegen der Verlängerung des Lockdowns und der Verschärfung der Maßnahmen gegen das Coronavirus unterbricht die Rostocker Reederei Aida Cruises die Kreuzfahrtsaison länger als geplant. Man hoffe, diese „nach einer deutlichen Entspannung des Infektionsgeschehens in Deutschland“ ab 6. März fortsetzen zu können, teilt das Unternehmen auf seiner Webseite mit. Reisen durch den Orient und Nordeuropa finden sogar bis weit in den April nicht statt.

Kreuzfahrten um Kanaren und im Mittelmeer ab März geplant

Ursprünglich sollten Schiffe schon Mitte Januar wieder rund um die Kanarischen Inseln kreuzen. Das sei wegen der neuen deutschen Corona-Bestimmungen nicht möglich, sagte eine Sprecherin des Unternehmens. Auch andere Regionen könnten wegen der dortigen Situation derzeit nicht angefahren werden. Im März sollen dann Fahrten um die Kanaren und im Mittelmeer den Auftakt machen. Die einwöchigen Insel-Törns mit der “Aida Perla” sind bis 10. März abgesagt, die mit der “Aida Mar” bis 7. März. Die erste Mittelmeerreise mit „Aida Stella“ soll erst am 6. März beginnen.

Aida Cruises: Reisen durch Nordeuropa und den Orient teilweise erst ab April

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Ebenfalls am 6. März soll die „Aida Sol“ auf ihre erste Reise zu den Metropolen Nordeuropas gehen. Norwegenreisen mit „Aida Aura“ und “Aida Cara” sind allerdings bis einschließlich 27. März und 3. April abgesagt. Komplett für diesen Winter hat Aida Cruises die geplanten Orient-Reisen abgesagt – inklusive der der Überführungsfahrt von Dubai nach Palma (Mallorca). Der Grund: Der Anlauf von Kreuzfahrtschiffen ist in den orientalischen Destinationen bis auf Weiteres nicht gestattet. Daher bleibt die “Aida Prima” bis zum 26. April ohne Passagiere.

Gäste, deren Reisen nicht wie ursprünglich geplant durchgeführt werden können, würden umgehend informiert, heißt es in der Mitteilung. Aida biete Umbuchungen an. Das Unternehmen ist nach eigenen Angaben wieder per Telefon und E-Mail erreichbar. Es hatte zuletzt wegen erheblicher IT-Probleme sogar Kreuzfahrten absagen müssen. In Medien war über einen möglichen Hackerangriff spekuliert worden. Die Rostocker Staatsanwaltschaft hatte die Ermittlungen übernommen. Aida wollte sich zu den Hintergründen nicht äußern.

RND/dpa

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