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  • Kein Geld zurück für stornierte Flüge in Corona-Krise: Verbraucherschützer kritisieren Fluggesellschaften

Kein Geld zurück für gestrichene Flüge: „Eindeutig rechtswidrig“

  • Verbraucherschützer kritisieren das Verhalten der Fluggesellschaften in Corona-Zeiten.
  • Noch immer warten etliche Kunden auf das Geld für ihre Flugtickets bei gestrichenen Flügen.
  • Dabei hätten sie einen Anspruch auf ihr Geld.
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Berlin. Airlines müssen auch in Corona-Zeiten das Geld für Tickets bei Flugstreichungen zügig an ihre Kunden zurückzahlen. "Monate müssen Reisende nicht warten. Auch in der Pandemie haben sie Anspruch auf ihr Geld", sagt Eva Klaar von der Verbraucherzentrale Berlin.

Betroffene Kunden können ihr Geld auf verschiedenen Wegen einfordern

Klappt das nicht, können Kunden ein Einschreiben per Einwurf schicken und darin eine Frist von zwei Wochen für die Rückzahlung setzen. Sie können sich zudem an die Verbraucherzentrale ihres Bundeslandes oder an die Schlichtungsstelle für den öffentlichen Personenverkehr (SÖP) wenden. Die SÖP verzeichnet nach eigenen Angaben eine starke Zunahme bei der Anzahl der Schlichtungsanträge von Verbrauchern in der Corona-Zeit.

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Betroffene können ihren Anspruch auch vor Gericht erstreiten. Verbraucherschützerin Klaar betont: „Das Verhalten der Fluggesellschaften ist ganz eindeutig rechtswidrig.“ Besonders in der Kritik der Verbraucherschützer steht auch die Lufthansa. Zahlreiche Kunden warten bereits seit Wochen oder Monaten auf ihre Rückzahlungen. Dabei müssen Fluggesellschaften den Ticketpreis eigentlich innerhalb von sieben Tagen erstatten.

RND/dpa

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