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Doch kein Coronavirus an Bord: „Mein Schiff 6“ darf bald weiterfahren

Das Kreuzfahrtschiff „Mein Schiff 6“ mit mehreren vermeintlich Corona-Infizierten an Bord hatte am frühen Dienstagmorgen in der griechischen Hafenstadt Piräus angelegt. Alle Reisenden und Crewmitglieder haben einen Coronavirus-Test gemacht.

Das Kreuzfahrtschiff „Mein Schiff 6“ mit mehreren vermeintlich Corona-Infizierten an Bord hatte am frühen Dienstagmorgen in der griechischen Hafenstadt Piräus angelegt. Alle Reisenden und Crewmitglieder haben einen Coronavirus-Test gemacht.

Athen/Hamburg. Das Kreuzfahrtschiff „Mein Schiff 6“ wird seine Reise fortsetzen können – vermeintliche Corona-Fälle bei zwölf Crewmitgliedern an Bord haben sich am Dienstag als Fehldiagnose des zuständigen Labors herausgestellt.

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Die Seeleute waren am Dienstag erneut getestet worden, und zwar sowohl von der Reederei Tui Cruises als auch zweimal von den griechischen Behörden. Die Ergebnisse waren dabei stets negativ, teilte Tui Cruises mit. Auch die Ergebnisse der abschließenden dritten Testreihe der griechischen Behörden stellten sich schließlich am Dienstagmittag als negativ heraus, wie das griechische Staatsfernsehen berichtete.

Passagiere der „Mein Schiff 6“ wurden nach Corona-Alarm isoliert

Am Montag war bekannt geworden, dass bei planmäßigen Tests unter 150 der insgesamt 666 Crewmitglieder zwölf Seeleute ein positives Ergebnis aufgewiesen hatten. Die Tests waren im Auftrag von Tui Cruises von einem griechischen Labor auf Kreta durchgeführt worden. Der Kapitän brach daraufhin die Reise ab, die Betreffenden wurden isoliert und das Schiff fuhr direkt zum Hafen von Piräus. An Bord sind 922 Urlauber.

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Ein Rätsel bleibt nach Ansicht von Experten, wie ein so hoher Anteil der Tests zunächst positiv und danach negativ ausfallen konnte. Dass es bei hohen Testzahlen vereinzelt sogenannte „falsch positive“ Tests gibt, ist bekannt; allerdings wäre eine Quote von 8 Prozent falscher Ergebnisse extrem hoch.

RND/dpa

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