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Israel will Einreiseregeln ab 1. August lockern: Wie sicher sind Reisen in das Land?

  • Seit Ausbruch der Pandemie sind die Grenzen Israels für Urlauber und Urlauberinnen geschlossen.
  • Ab August will Israel seine Einreisebedingungen wieder lockern.
  • Reisende aus „grünen Ländern“ sollen dann wieder ins Land dürfen.
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Tel Aviv. Israel ist ein sehr kleines Land. Nur neun Millionen Menschen leben dort und die Nord-Süd-Ausdehnung beträgt gerade einmal 470 Kilometer. Dennoch hat das Land im Nahen Osten Reisenden mit seinen religiösen Stätten, seinem vibrierenden Nachtleben und seiner weltweit bekannten Küche so einiges zu bieten.

Wegen der Corona-Pandemie bleibt Reisenden der Zugang zu Israel jedoch seit März 2020 verwehrt. Ausländer und Ausländerinnen dürfen nur in Ausnahmefällen einreisen. Etwa dann, wenn sie nachweisen können, dass sich ihr Lebensmittelpunkt in Israel befindet. Nach der Landung müssen die Einreisenden dann für zwei Wochen in häusliche Quarantäne.

Einreise bald wieder möglich – aber nicht für alle

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Nun will Israel seine Grenzen aber langsam wieder öffnen. Ab dem 1. August sollen geimpfte Touristen und Touristinnen wieder einreisen dürfen und auch die zweiwöchige Quarantäne soll ab August entfallen. Wie die „Jüdische Allgemeine“ berichtet, wird auch mitreisenden ungeimpften Kindern bis sechs Jahren Einlass gewährt.

Allerdings sollen die gelockerten Regeln hauptsächlich für sogenannte „grüne Länder“ gelten – Länder, die sehr niedrige Corona-Infektionszahlen haben. Deutschland gehört laut einem Bericht der „Süddeutschen Zeitung“ zur Gruppe der „gelben Länder“, mit denen ebenfalls über Reiseerleichterungen gesprochen wird.

Öffnungsdatum wurde bereits einmal verschoben

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Eigentlich hätten die Restriktionen bereits am 1. Juli zurückgenommen werden sollen, doch die Delta-Variante des Coronavirus durchkreuzte diese Pläne. Durch die Virusvariante stiegen die Infektionszahlen Mitte Juni in Israel wieder an.

Zu diesem Zeitpunkt waren schon 55 Prozent der Bevölkerung vollständig geimpft. Aktuell liegt die Impfquote der Israelis bei 60 Prozent; die Sieben-Tage-Inzidenz bei 36,6 (Stand 12. Juli). Zum Vergleich: Anfang Juni lag der Inzidenzwert bei 1,1.

Politische Lage lässt Reisende zögern

Neben den wieder ansteigenden Infektionszahlen schrecken Reisende aktuell auch wegen der politischen Lage vor einer Buchung zurück. Denn Anfang Mai war die Lage im Land einmal mehr eskaliert. Die islamistische Hamas feuerte aus dem Gazastreifen Hunderte Raketen auf Israel ab, Israels Militär reagierte mit Gegenangriffen.

Dem Dauerbeschuss vorausgegangen war eine tagelange Eskalation vor allem in Jerusalem. Im Stadtteil Scheich Dscharrah drohte mehreren palästinensischen Familien eine Zwangsräumung durch israelische Behörden. Zudem hatte die Polizei zu Beginn des Fastenmonats Ramadan viele Bereiche in der Altstadt abgesperrt, um Versammlungen zu verhindern.

Flughafen Ben Gurion wieder geöffnet

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Wegen der Angriffe war der internationale Flughafen Ben Gurion bei Tel Aviv vorübergehend geschlossen worden. Die Flüge wurden nach Zypern umgeleitet. Seit dem 21. Mai gilt in Israel ein Waffenruhe, der Flugverkehr hat sich inzwischen wieder normalisiert. Das Auswärtige Amt betont aber, dass ein erneuter militärischer Schlagabtausch zwischen Gaza und Israel sowie daraus resultierende Einschränkungen des Flugverkehrs nicht ausgeschlossen werden können.

RND/jaf

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