Impfpflicht für Flugreisende? Touristikverband spricht von Diskriminierung

  • Die Debatte um eine mögliche Impfpflicht für Reisende geht in die nächste Runde.
  • Nun bezieht die Präsidentin eines internationalen Touristikverbandes Position.
  • Sie spricht von Diskriminierung.
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Sollte es Privilegien für Menschen geben, die bereits gegen das Coronavirus geimpft wurden? Diese Frage beschäftigt seit Wochen Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Dabei steht auch immer wieder das Vorgehen bei künftigen Flugreisen im Fokus. Mit Qantas will die erste Airline eine Impfpflicht für Passagiere einführen. Unklar ist aber, ob weitere Fluggesellschaften folgen werden.

Touristikverband: Impfpflicht für Reisende ist Diskriminierung

Gloria Guevava, Präsidentin des World Travel and Tourism Council (WTTC), bezieht nun erstmals klar Position in dieser Debatte – und spricht sich deutlich gegen eine entsprechende Impfpflicht im Flugverkehr aus. Laut einem Bericht des Branchenportals „Aero.de“ sagte sie, dass dies einer Diskriminierung am Arbeitsplatz gleichkomme.

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Wörtlich sagte sie demnach der Nachrichtenagentur Reuters: „Wir sollten von niemandem eine Impfung als Voraussetzung für einen Job oder eine Reise verlangen.“ In diesem Zuge kritisierte sie auch den Plan der Airline Qantas scharf. Als mögliche Alternative nannte sie eine globale Teststrategie.

RND/lz

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