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Impfpflicht bei Tui und Aida Cruises: Welche Kreuzfahrten betroffen sind

  • Bei vielen Kreuzfahrten gilt künftig eine Impfpflicht.
  • Auch genesene Menschen ohne Impfung dürfen nicht mitreisen.
  • Neben Tui Cruises hat nun auch Aida Cruises eine Verschärfung der Maßnahmen angekündigt.
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Vor Ausbruch der Corona-Pandemie boomte die deutsche Kreuzfahrtindustrie: Im Jahr 2019 machten 2,5 Millionen Deutsche Urlaub auf einem Kreuzfahrtschiff. Nun zieht es Urlauberinnen und Urlauber wieder auf hohe See. Doch künftig wird es für Nicht-Geimpfte schwierig, denn auf vielen Kreuzfahrten dürfen nur noch Menschen mit Corona-Impfung an Bord. Nachdem Tui Cruises bereits im August angekündigt hatte, dass die Winterkreuzfahrten vorrangig für Geimpfte sein werden, zog nun auch Aida Cruises nach.

Für diese Touren gilt bei Aida Cruises die 1G-Regel

„Auf den Reisen in die Karibik, in den Orient und nach Norwegen ist für alle Gäste jedes Alters ein vollständiger Impfschutz Voraussetzung für die Mitreise“, bestätigte Hansjörg Kunze, Vizepräsident bei Aida, gegenüber der „Ostsee-Zeitung“. Ausnahmen für kleine Kinder, die sich noch nicht impfen lassen können, gibt es auf diesen Strecken nicht. Auch Genesene müssen vor Antritt der Reise eine Impfdosis erhalten haben, wie auf der Aida-Infoseite zum „Impfschutz für die Winterreisen“ nachzulesen ist.

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Auf Kreuzfahrten innerhalb Europas – im Mittelmeer, ab Hamburg oder rund um die Kanarischen Inseln – ist eine Impfung laut Kunze künftig ebenfalls Pflicht. Allerdings gilt die Impfpflicht in diesen Fällen nur für Erwachsene und Kinder ab zwölf Jahren. Passagierinnen und Passagiere, die jünger als zwölf Jahre sind, müssen lediglich einen negativen Corona-Test nachweisen.

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Die Impfpflicht bei Aida Cruises gilt je nach Kreuzfahrtschiff von unterschiedlichen Terminen an: Aida Blu ab 31. Oktober, Aida Cosma ab 22. Dezember, Aida Diva ab 26. Oktober, Aida Luna ab 18. Oktober, Aida Mar ab 24. Oktober, Aida Nova ab 5 November, Aida Perla ab 29. Oktober, Aida Prima ab 23. Oktkober, Aida Sol ab 16. Oktober, Aida Stella ab 31. Oktober, Aida Vita ab 19. Februar 2022.

Masken- und Testpflicht bleiben weiter bestehen

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Bislang hatte Deutschlands größte Kreuzfahrt­reederei auf eine Maskenpflicht unter Deck und ein strenges Testkonzept statt auf eine Impfpflicht gesetzt. Allerdings reichen diese Maßnahmen, die auch weiter bestehen bleiben, für viele Reiseziele nicht mehr aus: „Die Regeln machen die Destinationen, die Zielländer“, so Kunze weiter.

Die neuen Regelungen werden die Urlaubspläne vieler Reisender, besonders die von Familien, über den Haufen werfen. „Uns war aber aber wichtig, schon jetzt Klarheit und Transparenz für unsere Kunden zu schaffen“, sagte der Aida-Vize auf Anfrage der „Ostsee-Zeitung“.

Tui Cruises macht bei Impfpflicht nur eine Ausnahme

Auch Tui Cruises bietet im kommenden Winter hauptsächlich Kreuzfahrten für geimpfte Urlauberinnen und Urlauber an. So fahren die „Mein Schiff 6“ im Persischen Golf und die „Mein Schiff 2“ in der Karibik ausschließlich für vollständig Geimpfte. Auch bei der „Mein Schiff 1“, die statt Mittelamerika ebenfalls karibische Ziele ansteuert, dürfen nur Geimpfte an Bord.

In Richtung Kanaren brechen die „Mein Schiff 3“ und die „Mein Schiff 4“ auf – während Erstere weiterhin nur geimpfte Urlauberinnen und Urlauber mitnimmt, wird es auf Letzterer laut Tui Cruises keine Impfpflicht geben. In diesem Fall setzt der Anbieter auf das etablierte Gesundheits­konzept.

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Hapag-Lloyd Cruises nimmt ausschließlich Geimpfte mit

Die Reederei Hapag-Lloyd Cruises (HLC) hat ihren Gästen schon im Juli mitgeteilt, dass Kreuzfahrten auf ihren Schiffen für Personen ab 18 Jahren ab Herbst nur noch mit einer vollständigen Impfung möglich sein werden. Je nach Fahrtgebiet kann es individuelle Vorgaben geben, die auch für jüngere Passagierinnen und Passagiere eine Impfung vorsehen.

Für die Reederei sind die Luxusschiffe „Europa“ und „Europa 2“ sowie die luxuriösen Expeditions­kreuzfahrtschiffe „Hanseatic Nature“ und „Hanseatic Inspiration“ im Einsatz, seit Ende August zudem die neue „Hanseatic Spirit“. Der Genesenenstatus wird laut HLC wie ein vollständiger Impfschutz betrachtet.

RND/jaf

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