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Baden-Württemberg: Mindestens 184 Reiserückkehrer mit Coronavirus infiziert

  • Die Urlaubssaison ist in vollem Gange.
  • Das lässt nicht nur in Urlaubsländern die Corona-Zahlen steigen: Einige Reisende bringen das Virus mit nach Deutschland.
  • Das Sozialministerium nennt konkrete Zahlen.
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Stuttgart. Seit Mitte Juni sind dem Sozialministerium in Baden-Württemberg 1259 Covid-19-Fälle gemeldet worden – mindestens 184 Menschen davon haben sich alleine in dem Bundesland vermutlich im Ausland infiziert. Mit 59 Fällen seien die meisten auf eine mögliche Infektion in Serbien zurückzuführen, sagte ein Sprecher der Behörde in Stuttgart. 28 Fälle könnten mit dem Kosovo in Verbindung gebracht werden, 16 mit Bosnien und Herzegowina und 13 mit Kroatien.

Urlauber bringen Coronavirus aus rund 30 Ländern mit

Insgesamt gab es rund 30 mögliche Infektionsländer. Das Auswärtige Amt hatte die Reisewarnungen für die meisten EU-Mitgliedsstaaten, den Schengen-Raum und Großbritannien seit dem 15. Juni aufgehoben. Zuvor hatte „Bild“ über die Zahlen berichtet.

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Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern hatten sich am Mittwoch grundsätzlich darauf verständigt, dass Reisende aus sogenannten Risikogebieten im Ausland künftig unmittelbar nach ihrer Rückkehr in Deutschland auf das Coronavirus getestet werden sollen. Dazu sollen an Flughäfen Teststellen eingerichtet werden.

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Am Freitag wollen die Minister weitere Details besprechen und ein Gesamtpaket beschließen. Die Tests sollen verpflichtend sein.

RND/dpa

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