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  • Herbsturlaub 2020 in Deutschland: Spahn fordert, Urlaub im Herbst und Winter nicht im Ausland zu verbringen

Spahn fordert: Herbsturlaub in Deutschland verbringen

  • Herbsturlaub am Mittelmeer oder Après Ski in Ischgl: Wenn es nach Gesundheitsminister Jens Spahn geht, sind solche Reisen 2020 tabu.
  • Er fordert die Deutschen auf, ihren Urlaub im Herbst und Winter im eigenen Land zu verbringen.
  • So soll die Einschleppung des Coronavirus verhindert werden.
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Berlin. Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat die Bürger angesichts der anhaltenden Corona-Pandemie eindringlich aufgerufen, Herbstferien und Weihnachtsurlaub in Deutschland zu verbringen. Man habe beim Winterurlaub in Ischgl und im Sommerurlaub gesehen, dass “zumindest bestimmte Arten von Reisen und Urlaub Risiken mit sich bringen und Infektionen mit zurück nach Deutschland bringen, sagte Spahn am Samstag in Berlin. “Das haben wir mit großem Aufwand, aber jetzt für diese Reiserückkehrer-Situation gut in den Griff bekommen.”

Rasches Ende der Corona-Pandemie nicht in Sicht

Zugleich appellierte Spahn an die Menschen: “Aber vielleicht schaffen wir es ja auch alle zusammen, mal für den Herbsturlaub und vielleicht auch gleich für den Weihnachtsurlaub mit, nicht so weit zu fahren. Sondern einfach mal die Schönheit Deutschlands zu genießen.” Der Minister fügte hinzu: “Das macht’s uns allen, übrigens auch den Gesundheitsämtern vor Ort, deutlich leichter.”

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Spahn macht Hoffnung auf Corona-Schnelltests

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Spahn machte erneut klar, dass er nicht mit einem raschen Ende der Corona-Pandemie rechnet. Er sei aber zuversichtlich, dass man in sechs Monaten noch besser damit umgehen könne, eine Balance zu finden zwischen bestmöglichem Infektionsschutz und soviel Alltag wie möglich. “Wir werden bis dahin wahrscheinlich Schnelltests verfügbar haben, was für all die Veranstaltungen, über die wir gerade gesprochen haben, einen großen Unterschied macht.” Zudem werde man “möglicherweise in sechs Monaten eine Idee davon haben, dass Impfstoffe dann auch bald verfügbar sind”. Man werde Tag für Tag und Monat für Monat besser wissen, wie man mit dem Virus umgehen müsse.

Spahn stellte in Berlin gemeinsam mit der Vorsitzenden der Länder-Gesundheitsminister, Berlins Senatorin Dilek Kalayci (SPD), den “Pakt für den Öffentlichen Gesundheitsdienst” vor. Der Bund stellt den Länder dafür bis zum Jahr 2026 insgesamt 4 Milliarden Euro zur Verfügung. Damit soll beispielsweise die Digitalisierung und Vernetzung der Gesundheitsämter gestärkt werden. Bis Ende 2022 soll es mindestens 5000 neue und unbefristete Vollzeitstellen in dem Bereich geben.

RND/dpa

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