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Flughafenchaos im Sommer

Flughafen Hamburg: Wie ist die aktuelle Lage am Airport?

Zahlreiche Reisende stehen am Morgen in einer Schlange im Terminal 1 an, die zur Sicherheitskontrolle am Hamburger Flughafen führt. In Hamburg haben die Ferien begonnen.

Zahlreiche Reisende stehen am Morgen in einer Schlange im Terminal 1 an, die zur Sicherheitskontrolle am Hamburger Flughafen führt. In Hamburg haben die Ferien begonnen.

Hamburg. Die Reiselust ist riesig, doch das Flughafenchaos in Deutschland trübt die Stimmung: Reisende müssen immer wieder extrem lange beim Check-in, an der Sicherheitskontrolle und bei der Gepäckrückgabe warten. Hinzu kommen zahlreiche Flugverspätungen, oft auch kurzfristige Annullierungen – und am Mittwoch auch Warnstreiks beim Bodenpersonal der Lufthansa.

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Doch wie ist die Lage aktuell vor Ort am Flughafen Hamburg? Dieser Überblick zeigt, welche Flüge ausfallen, wann Sie spätestens am Check-in am Flughafen Hamburg stehen sollten, wie lange Sie zu den Stoßzeiten warten müssen und wie Sie bei Problemen vorgehen.

Streik bei Lufthansa-Bodenpersonal: Wie ist die aktuelle Lage am Flughafen Hamburg?

An Deutschlands fünftgrößtem Flughafen in Hamburg waren die Folgen des Warnstreiks am Mittwoch wie erwartet begrenzt. Dort fielen zunächst 18 von 21 geplanten Lufthansa-Abflügen nach München und Frankfurt aus, berichtete der Flughafen auf Twitter. Später wurden zwei weitere Flüge gestrichen. Lediglich ein Flug nach München am frühen Morgen sei regulär abgeflogen.

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Die Lage in den Terminals sei ruhig. „Die Passagiere sind gut informiert und kommen gar nicht erst zum Flughafen“, hieß es. Wie aus der Abflugübersicht des fünftgrößten deutschen Flughafens hervorging, fiel auch der Großteil der Flüge von den beiden Lufthansa-Drehkreuzen nach Hamburg aus. Flüge anderer Gesellschaften waren nicht betroffen. Der Ausstand hatte am Mittwochmorgen begonnen und sollte bis Donnerstag, 6 Uhr, dauern.

Neben dem Schalterpersonal und den Flugzeugtechnikern waren auch die Fahrer der riesigen Schlepper zum Warnstreik aufgerufen, die Flugzeuge auf die richtigen Positionen schieben. Ohne diese Dienstleistungen können die Jets ebenso wenig abheben wie ohne Piloten oder Kabinenpersonal. Allerdings wird das Pushback in Hamburg von der Firma Groundstars abgewickelt, einer 100-prozentigen Tochter der Flughafengesellschaft, die nicht von dem Tarifkonflikt betroffen ist.

Lufthansa hatte vorsorglich mehr als 1000 Flüge in Frankfurt und München gestrichen. 134 000 Passagiere mussten ihre Reisepläne ändern oder aufgeben. Bereits am Dienstag waren mindestens 47 Verbindungen ausgefallen, allerdings nicht in der Hansestadt.

Flugausfälle am Flughafen Hamburg: Diese Flüge sind gestrichen

Welche Flüge können am Flughafen Hamburg nicht wie geplant stattfinden? Dazu gibt es Infos beim Airport.

Sollte es zu Verspätungen oder Ausfällen kommen, informieren die Airlines ihre Passagierinnen und Passagiere darüber in der Regel per E-Mail oder per App. Wer sichergehen will, checkt den Flugstatus vor der Reise. Dazu geben Sie die jeweiligen Flugdaten sowie Start- und Zielflughafen in ein Formular auf der Website der jeweiligen Airline ein:

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Warteschlangen am Hamburger Flughafen zum Ferienstart

Reisende müssen immer wieder extrem lange beim Check-in, an der Sicherheitskontrolle und bei der Gepäckrückgabe warten.

Welche Flüge verspäten sich am Flughafen Hamburg?

Aktuell kommt es immer wieder zur Verspätungen am Flughafen Hamburg. Einen aktuellen Überblick bietet die Liste der Ankünfte und Abflüge.

Wie lange vor Abflug muss man am Flughafen Hamburg sein?

Reisende sollten zwei bis zweieinhalb Stunden vor Abflug am Flughafen sein, empfiehlt der Airport. Die Wartezeiten sind abhängig vom Fluggastaufkommen. Zu den Stoßzeiten – vor allem also an den Wochenenden, in den Morgenstunden, vom Nachmittag bis zum Abend – ist mit längeren Wartezeiten zu rechnen. Auf den Monitoren am Flughafen können Reisende erkennen, wie lang sie voraussichtlich in der Schlange an der Sicherheitskontrolle warten werden.

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Den größten Andrang verzeichne der Flughafen Hamburg am frühen Morgen zwischen 4 und 7 Uhr. „Das ist unser absoluter Peak“, sagte Flughafensprecherin Bromm und riet den Reisenden, rechtzeitig vor Abflug zum Airport zu kommen: „Zweieinhalb Stunden, vielleicht sogar noch einen Tick früher.“ Auf jeden Fall sollten aber die Möglichkeiten zum Online-Check-in und zur automatischen Gepäckaufgabe genutzt werden, um Wartezeit zu sparen.

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Schon vor den Sicherheitskontrollen seien Bundespolizisten im Einsatz, um die Passagierinnen und Passagiere zu beraten und für einen schnelleren Ablauf der Kontrollen zu sorgen, sagte Henschel. „Wir empfehlen den Reisenden, so wenig Handgepäck mitzunehmen wie möglich und nur das ins Handgepäck zu packen, was auch tatsächlich während der Flugreise benötigt wird.“

Keine Fastlane am Flughafen Hamburg

Die Fastlanes in Terminal 1 und 2 sind seit dem 1. Juli bis auf Weiteres geschlossen. Reisende sollen vor Ort prüfen, ob der Zugang zur zentralen Sicherheitskontrolle über Terminal 2 schneller erfolgt, auch wenn sie in Terminal 1 eingecheckt haben. Vor allem zu Ferienzeiten sei der Zugang über Terminal 2 häufig weniger frequentiert.

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Flug verspätet oder gestrichen: Das müssen Reisende wissen

Wenn ein Flug verspätet oder gar gestrichen wird, haben Reisende Anspruch auf eine Ersatzbeförderung oder auf die vollständige Rückerstattung der Ticketkosten. Sie sollten sich dazu möglichst zügig mit der Airline in Verbindung setzen. Wenn die Airline von sich aus keine Umbuchung anbietet, dürfen Reisende selbst aktiv werden und einen Alternativflug buchen. Den neuen Reisepreis können sie später von der Fluggesellschaft zurückfordern. Wenn der Flug im Rahmen einer Pauschalreise gestrichen wird, ist der Reiseanbieter der erste Ansprechpartner. Er muss für Ersatz sorgen.

Zwei Polizisten beobachten zum Ferienstart in Hamburg, wie zahlreiche Reisende am Morgen in Schlangen an der Sicherheitskontrolle am Hamburger Flughafen stehen.

Zwei Polizisten beobachten zum Ferienstart in Hamburg, wie zahlreiche Reisende am Morgen in Schlangen an der Sicherheitskontrolle am Hamburger Flughafen stehen.

In bestimmten Fällen steht Reisenden außerdem eine Entschädigung zu: Wenn die Info über die Annullierung weniger als 14 Tage vor Reiseantritt erfolgt, muss die Airline je nach Flugstrecke zwischen 250 und 600 Euro zahlen. Nicht zahlen muss die Airline, wenn der Flug wegen außergewöhnlicher Umstände gestrichen wird, etwa Unwetter, Streik, politische Unruhen oder Naturkatastrophen.

Flughafen Hamburg: Gibt es Entschädigungen bei Kofferverlust?

Wenn ein Koffer nach 21 Tagen nicht wieder aufgetaucht ist, so gilt er als verschollen. Reisende am Flughafen Hamburg können in diesem Fall eine Entschädigung von maximal 1385 Euro erhalten. Dazu ist es wichtig, dass Reisende sich nach dem Verlust nach der Landung bei der jeweiligen Fluggesellschaft am Lost-and-Found-Schalter am Flughafen melden. Dort füllen die Reiserückkehrerinnen und -rückkehrer ein Formular aus und hinterlassen ihre Adresse. Sollte das Gepäckstück tatsächlich innerhalb von 21 Tagen nicht auftauchen, muss die Airline den Zeitwert der Gegenstände im Koffer erstatten.

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Wer eine Pauschalreise gebucht hat, wendet sich an den jeweiligen Reiseveranstalter.

Flughafen Hamburg: Servicenummer und Ansprechpartner

Wer vor, während oder nach der Reise zum oder vom Airport Hamburg Fragen hat, erreicht die Servicemitarbeitenden am Flughafen unter der Telefonnummer 040/50750. Am Flughafen selbst helfen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Welcome Center und an den Info Points weiter. Das Center befindet sich in der Airport Plaza auf Eben 0 (Ankunft). Auf der Abflugebene gibt es zudem Info Points.

Wer sich mit einer Frage an die Fluggesellschaft wenden möchte, findet die Telefonnummern der wichtigsten Fluglinien hier:

  • Condor: 0180 6 767767 (Kosten: 20 Cent pro Anruf aus dem deutschen Festnetz, mobil 60 Cent)
  • Easyjet: 049 030 726297510 (zum Festnetztarif des Telefonanbieters)
  • Emirates: 069 94519 2000 (zum Festnetztarif des Telefonanbieters)
  • Eurowings: 01806 356 365 (0,20 Euro pro Anruf)
  • KLM: 069 299 93 770 (zum Festnetztarif des Telefonanbieters)
  • Lufthansa: 069 86 799 799 (zum regulären Festnetztarif des Telefonanbieters)
  • Ryanair: 030 8009 8356 (zum regulären Festnetztarif des Telefonanbieters)
  • SAS: 069 8679 9676 (zum regulären Festnetztarif des Telefonanbieters)
  • Sun Express: 069 9023 4000 (zum regulären Festnetztarif des Telefonanbieters)
  • Sundair: 030 53676791 (zum regulären Festnetztarif des Telefonanbieters)
  • Swiss: 069 86798000 (zum regulären Festnetztarif des Telefonanbieters)
  • TAP Air Portugal: 0180 6000941 (Kosten: 20 Cent pro Anruf aus dem deutschen Festnetz, mobil 60 Cent)
  • Thai Airways: 069 92874 444 (zum regulären Festnetztarif des Telefonanbieters)
  • Turkish Airlines: 069 86799849 (zum regulären Festnetztarif des Telefonanbieters)
  • Tuifly: 0421 5250579 (zum regulären Festnetztarif des Telefonanbieters)

RND/gei/vh/dpa

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