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„Was für ein furchtbarer Witz“

Flughafenchaos in Amsterdam: KLM schränkt Ticketverkauf massiv ein

Schiphol: Der Flughafen Schiphol ist am Wochenende sehr voll, viele Reisende warten. Dort gibt es starke Einschränkungen wegen Personalengpässen, weil an den Check-in-Schaltern, bei der Sicherheitskontrolle und im Gepäckkeller viele Stellen unbesetzt sind.

Schiphol: Der Flughafen Schiphol ist am Wochenende sehr voll, viele Reisende warten. Dort gibt es starke Einschränkungen wegen Personalengpässen, weil an den Check-in-Schaltern, bei der Sicherheitskontrolle und im Gepäckkeller viele Stellen unbesetzt sind.

Am Flughafen Amsterdam-Schiphol herrscht am Himmelfahrtswochenende Chaos: Die Warteschlangen der Reisenden an der Sicherheitskontrolle ziehen sich teilweise bis nach draußen vor die Gebäude. Viele Urlauberinnen und Urlauber haben deswegen ihre Flüge verpasst.

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Die niederländische Airline KLM hat sich wegen der massiven Warteschlangen zu einem drastischen Schritt entschlossen: Die Airline streicht Flüge und schränkt bis einschließlich Sonntag den Ticketverkauf ab Amsterdam massiv ein. Das teilt KLM auf seiner Webseite mit.

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Probleme gebe es hauptsächlich am Securitycheck. Die Warteschlangen dort seien „deutlich länger als sonst“, was sich stark auf die Wartezeit auswirke. Die Airline wirft den Flughafenbetreibenden vor, nach dem Corona-Lockdown nicht genügend Personal eingestellt zu haben. Während der Pandemie mussten viele Sicherheitskräfte entlassen werden.

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Menschen stehen über drei Stunden in der Warteschlange

Die Konsequenzen spüren die Reisenden in den Niederlanden jetzt deutlich. In den sozialen Medien posten sie Bilder von Menschenmassen am Airport Amsterdam-Schiphol. „Es ist so überwältigend, dass es wirklich hässlich ist“, schreibt eine Urlauberin zu einem Bild der überfüllten Wartehalle.

Ein anderer Mann hat die Warteschlange draußen vor dem Terminal abgelichtet. Am 26. Mai um 6 Uhr morgens sei sie rund einen Kilometer lang gewesen, schätzt er. „Was für ein furchtbarer Witz“, kommentiert er das Erlebnis. Auch Reisende aus Deutschland sind betroffen, sie berichten von Wartezeiten bis zu zwei Stunden.

Einige Urlauberinnen und Urlauber schreiben hingegen auch von wenig Andrang und kurzen Wartezeiten in den frühen Morgenstunden. Andere Reisende finden lobende Worte für das Management der Besuchermassen: „Unter Berücksichtigung der Umstände verläuft das Ganze reibungslos. Nach etwa 40 Minuten war ich am Security-Check angelangt“, lobt ein Mann.

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Um weiterem Flughafenchaos entgegenzuwirken, hat die Airline KLM reagiert und die Möglichkeit zur Buchung von Flügen auf der Website bis einschließlich Sonntag bei vielen Verbindungen deaktiviert. Reisende, die bereits Tickets für diesen Zeitraum gekauft haben, sollen die Möglichkeit haben, auf andere Flüge auszuweichen.

Die Airline rät allen Reisenden, deren Flüge nicht gestrichen wurden, mindestens 3,5 Stunden vor Abflug am Flughafen zu sein. Wer seinen Flug wegen überlanger Wartezeiten verpasse, könne die Reise umbuchen oder stornieren, man erhalte dann einen Reisegutschein.

KLM streicht bereits zum zweiten Mal Flüge

In den Niederlanden ist es nicht das erste Mal, dass Maschinen der KLM wegen Personalmangels an den Flughäfen nicht wie gewohnt abheben konnten: Bereits zwischen dem 29. April und dem 1. Mai 2022 hatte die Airline insgesamt 68 Hin- und Rückflüge gestrichen.

Das sei nötig gewesen, um den verbleibenden Passagierinnen und Passagieren „einen angenehmen Start und Flug zu bieten“, gab die Airline auf ihrer Website bekannt. Man sei damit dem Wunsch des Airports Amsterdam-Schiphol nachgekommen, die Anzahl der Flüge zu reduzieren. Der Flughafen gilt als internationales Drehkreuz für viele Airlines und ist auch bei Reisenden aus Deutschland beliebt.

Weitere Flughäfen in Europa beklagen Personalmangel

Probleme mit überlangen Wartezeiten bestehen nicht nur am Flughafen Amsterdam-Schiphol. Auch an den Airports in Frankfurt, Düsseldorf, Köln-Bonn, Hannover und London-Heathrow hat es in den vergangenen Wochen Störungen gegeben, für die Hauptsaison werden weitere erwartet. Grund ist auch hier der Stellenabbau beim Bodenpersonal während der Corona-Pandemie. Die Betreiber haben Schwierigkeiten, genügend neue Mitarbeitende zu finden, um alle Passagierinnen und Passagiere in angemessener Zeit abzufertigen.

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