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Vulkan­ausbruch auf La Palma: Airlines wie Condor fliegen Insel nicht an

  • Der Flughafen auf La Palma ist zwar wieder offen – doch Airlines wie Condor landen derzeit nicht auf der Kanareninsel.
  • Die Aschewolke aus dem Vulkan sei eine Gefahr für die Flugzeuge.
  • Reiseveranstalter haben ohnehin kaum noch Reisende vor Ort.
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Nach einem erneuten Vulkan­ausbruch auf der Ferien­insel La Palma war der Flug­verkehr auch auf die Nebeninseln Teneriffa und La Gomeraausgesetzt worden. Betroffen waren die Airlines Iberia, Binter, Canaryfly und Vueling. Rund 30 Verbindungen sind ausgefallen, berichtet die spanische Zeitung „El Mundo“. Der Flug­verkehr nach La Palma war bis Sonntagmorgen ausgesetzt, im Laufe des Tages wurde der Betrieb auch dort wieder aufgenommen.

Doch mehrere Airlines sagen weiterhin Flüge auf die Insel ab: Condor beispielsweise steuert La Palma in dieser Woche nicht an – dabei hätten alleine am Dienstag und am Mittwoch vier Flüge auf dem Plan gestanden von Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg und München. Condor landet stattdessen auf Teneriffa und bringt die Passagiere dann mit der Fähre an ihr Ziel, wie „Reise vor 9“ berichtet.

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Mehrere Landhäuser gingen bereits in Flammen auf, als sie von der um die 1000 Grad heißen Lava erreicht wurden.  @ Quelle: Arturo Jimenez/dpa
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La Palma: Lande­bahn muss erst von Vulkan­asche befreit werden

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Der Airport­betreiber Aena hatte am Samstagmorgen nach erneuten Eruptionen auf Twitter mitgeteilt, dass der Flug­hafen aufgrund der nieder­gegangenen Asche nicht betriebsfähig sei. Die Reinigungs­arbeiten seien aber in vollem Gange. Die Wiederaufnahme des Flugverkehrs war auch von weiteren Eruptionen und Entwicklungen abhängig. Am Samstag wurde eine Fläche so groß wie 50 Fußball­felder von Asche befreit, schrieb Aena zu einem Foto.

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Kaum noch Urlauber auf La Palma

Beim größten deutschen Reiseveranstaltern spielt der Vulkanausbruch kaum eine Rolle: „Wir haben so gut wie keine Gäste mehr vor Ort. Auf Gäste mit bestehenden Buchungen gehen wir aktiv zu und bitten sie, auf andere Ziele oder Zeiträume umzubuchen“, so eine Tui-Sprecherin. Schauinsland laut „Reise vor 9“ hat noch rund 100 Gäste auf La Palma, die aber bis Mittwoch heimfliegen. Alle weiteren Buchungen mit Anreisen bis 3. Oktober wurden abgesagt.

Die Kunden von DER Touristik seien fast alle via Teneriffa nach Hause gereist, Neubuchungen bis zum 18. Oktober können umgebucht oder storniert werden. Darauf hätten sich fast alle Reisenden eingelassen. Veranstalter FTI hat einige hundert Gäste aus dem Westen und Süden der Insel in den Osten umgebucht, alternativ wurden auch Hotels auf Teneriffa reserviert.

In der Gebirgskette Cumbre Vieja im Süden von La Palma ist am vergangenen Sonntag ein Vulkan ausgebrochen. Es gibt mehrere Lavaströme und immer wieder neue Eruptionen und Risse in der Kraterwand. Tausende Menschen mussten in Sicherheit gebracht werden, 400 Häuser und mehrere Straßen­abschnitte wurden zerstört. Die spanische Regierung will La Palma zum Katastrophengebiet erklären.

RND/gei/msk

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