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Wintersportverbände kritisieren Vorschlag eines europaweiten Skiverbots

  • Die Forderung nach einem EU-übergreifenden Skiverbot stößt vermehrt auf Kritik.
  • Unter anderem kritisieren die deutschen Wintersportverbände ein solches Verbot.
  • Wintersport sei nicht mit Party-Tourismus gleichzusetzen, heißt es in einem Offenen Brief.
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Berlin. In einem Offenen Brief an die Politik haben sich die deutschen Wintersportverbände vehement gegen ein aktuell diskutiertes europaweites Skiverbot ausgesprochen. Für so ein Verbot fehle bis jetzt die inhaltliche Auseinandersetzung mit den in den letzten Monaten detailliert ausgearbeiteten Hygiene- und Schutzmaßnahmen der Wintersportverbände, der Ski- und Snowboardschulen und Vereine im gesamten Alpenraum, hieß es in dem Schreiben am Donnerstag.

Die ausgearbeiteten Konzepte würden einen klaren Weg beschreiben, der von den politischen Verantwortlichen nicht ignoriert werden dürfe. Es benötigte eine länderübergreifende Lösung, die für alle Beteiligten eine Planungssicherheit für die gesamte Wintersaison 2020/21 schaffe.

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Forderung nach Schließung von Skigebieten stößt auf Kritik
1:03 min
Die Forderung von Ministerpräsident Söder, Skigebiete europaweit über Weihnachten und Neujahr geschlossen zu lassen, stößt auf viel Widerspruch.  © dpa

Sportverbände: Wintersport nicht auf Après Ski reduzieren

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Der Wintersport sei nicht gleichzusetzen mit Party-Tourismus und Après-Ski-Events und zudem ein unverzichtbarer Wirtschaftsfaktor für den gesamten Tourismus im Alpenraum. „Als Verbände übernehmen wir weiterhin Verantwortung. Wir benötigen aber für die Umsetzung unserer weitreichenden Konzepte und Schutzmaßnahmen dringend die Unterstützung der Politik!“, hieß es in dem Schreiben.

RND/dpa

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