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Risikogebietliste: RKI stuft Tschechien, Tirol und die Slowakei neu als Mutationsgebiete ein

  • Die Liste der Corona-Risikogebiete im Ausland wird länger.
  • Als Hochinzidenzgebiete wurden unter anderem die Seychellen und Inseln in der Karibik eingestuft.
  • Das Robert-Koch-Institut weist erstmals auch ein Nachbarland Deutschlands und eine Region als Virusvariantengebiete aus.
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Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am Freitag die Liste der internationalen Risikogebiete aktualisiert. Demnach steigt die Zahl der Virusvariantengebiete mit besonders hohem Infektionsrisiko durch das verbreitete Auftreten bestimmter Sars-CoV-2-Virusvarianten um folgende Länder:

  • Slowakei
  • Tschechien
  • Österreich – das Bundesland Tirol (mit Ausnahme des politischen Bezirks Lienz (Osttirol), der Gemeinde Jungholz sowie des Rißtals im Gemeindegebiet von Vomp und Eben am Achensee)

Die Änderungen der RKI-Liste werden am Sonntag, 14. Februar, wirksam. Damit sind dann insgesamt 15 Länder als Mutationsgebiete eingestuft, davon acht im südlichen Afrika (Südafrika, Botswana, Eswatini, Lesotho, Simbabwe, Malawi, Mosambik, Sambia) sowie Großbritannien, Portugal, Irland und Brasilien.

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Die Bundesregierung hat ein Beförderungsverbot für diese Gebiete erlassen, um die grenzüberschreitende Verbreitung von besonders ansteckenden Corona-Mutationen einzudämmen. Es gelten aber unter anderem Ausnahmen für alle Deutschen und in Deutschland lebenden Ausländer sowie für Transitpassagiere und den Warenverkehr.

Daneben gibt es zwei weitere Kategorien von Corona-Risikogebieten:

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  • „normale“ Risikogebiete: Das sind weit mehr als 100 Länder über einem Grenzwert von 50 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Das trifft derzeit auf fast ganz Europa inklusive Deutschland zu.
  • Hochinzidenzgebiete: Das sind fast 30 Länder mit deutlich höheren Infektionszahlen als in Deutschland. Der Grenzwert ist eine Inzidenz von 200 (Inzidenz in Deutschland: 80).

Neue Hochinzidenzgebiete unter anderem in der Karibik:

  • Bahrain
  • Seychellen
  • St. Lucia
  • St. Vincent und die Grenadinen

Wer aus einem internationalen Hochinzidenzgebiet anreist, muss sich bereits vor der Einreise auf das Coronavirus testen lassen. Der Abstrich darf laut aktueller Einreiseverordnung „höchstens 48 Stunden vor der Einreise vorgenommen worden sein“. Der Nachweis muss vor Abreise dem Beförderer, also beispielsweise der Airline, zur Überprüfung vorgelegt werden.

Neue Risikogebiete in Finnland und Griechenland

Die Aktualisierung der RKI-Liste umfasst auch Änderungen in Bezug auf die Risikogebiete (Inzidenz über 50): Hinzugekommen sind in Finnland die Regionen Mittelfinnland und Österbotten. In Griechenland gilt nun auch die Region Westgriechenland als Risikogebiet. Runter von der Liste der Hochinzidenzgebiet ist Namibia, daher gilt das afrikanische Land nun nur noch als Risikogebiet.

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Wegen gesunkener Infektionszahlen gelten in Griechenland die Regionen Westmakedonien und Thessalien nun nicht mehr als Risikogebiete. Ebenso wie in Dänemark die Region Midtjylland.

Einstufung über Risikostatus beeinflusst Corona-Testpflicht

Reisende aus den Risikogebieten ohne erhöhte Inzidenz oder Mutation müssen sich spätestens 48 Stunden nach Einreise in Deutschland auf Corona testen lassen. Deutsche Reiserückkehrer aus Virusvariantengebieten müssen sich vor der Einreise auf das Coronavirus testen lassen. Der Abstrich darf laut aktueller Einreiseverordnung „höchstens 48 Stunden vor der Einreise vorgenommen worden sein“. Der Nachweis muss vor Abreise dem Beförderer, also beispielsweise bei der Airline, zur Überprüfung vorgelegt werden.

Eine Quarantänepflicht sowie die digitale Anmeldung gilt für Risikogebiete, Hochinzidenzgebiete und Virusvariantengebiete gleichermaßen. Die Quarantäne von zehn Tagen kann durch einen zweiten negativen Test ab Tag fünf vorzeitig beendet werden.

RND/bv/dpa

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