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Deutsche Bahn plant ICE-Sprinter zwischen Berlin, Frankfurt und Paris

  • Die Deutsche Bahn will das internationale Streckennetz ausbauen.
  • Dabei könnte die ICE-Strecke von Berlin nach Frankfurt bis nach Paris verlängert werden.
  • Somit wären Reisen nonstop zwischen beiden Hauptstädten möglich. Ab 2021 soll es außerdem europaweit zahlreiche Nachtzug-Verbindungen geben.
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Die Deutsche Bahn will das internationale Streckennetz ab diesem Jahr ausbauen und auch Nachtzugverbindungen zwischen Deutschland, Frankreich, Österreich, Spanien und der Schweiz anbieten. In diesem Zuge denkt das Unternehmen auch über eine Erweiterung der ICE-Sprinter-Verbindung Berlin–Frankfurt nach. Ab 2024 könnte die Strecke bis nach Paris verlängert werden, sagte Bahnchef Richard Lutz in einem Interview mit dem „Handelsblatt“.

Die Strecke zwischen Frankfurt und Paris sei „stark nachgefragt”, sodass eine Erweiterung durchaus Sinn machen könnte, so Lutz. Durch die Erweiterung würde künftig bei einer Reise von Berlin nach Paris der Umstieg in Frankfurt wegfallen, wodurch Reisen nonstop zwischen beiden Hauptstädten möglich wären. Derzeit dauert eine Fahrt von Berlin nach Paris, mit mindestens einem Umstieg, etwa acht bis neun Stunden.

Deutsche Bahn will Nachtzug-Verbindungen zwischen Europas Metropolen ausbauen

Deutsche Bahn plant Nachtzüge durch Europa. © Quelle: Deutsche Bahn
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Bereits ab Dezember 2021 ist eine neue Nachtzugverbindung zwischen Wien, München und Paris sowie zwischen Zürich, Köln und Amsterdam geplant. Im Jahr 2023 sollen dann Wien–Berlin–Brüssel und Wien–Berlin–Brüssel–Paris folgen. Im Jahr 2024 ist dann ein Nachtzug zwischen Zürich und Barcelona geplant. Weitere Nightjet-Linien sollen folgen, insgesamt sind 13 Verbindungen zwischen Europas Metropolen angedacht.

Allerdings wird die Deutsche Bahn nicht selbst wieder ins Nachtzuggeschäft einsteigen, vielmehr werden die Pläne gemeinsam mit drei weiteren nationalen Eisenbahn-Unternehmen umgesetzt. Beteiligt sind neben der Deutschen Bahn die Österreichische und die Schweizer Bundesbahn sowie der französische Bahnkonzern SNCF.

RND/bv/dpa

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