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  • Deutsche Bahn: Sprinter-Züge sollen Kurzstreckenflüge unattraktiv machen – mehr Verbindungen geplant

Bahn will Kurzstreckenflüge unattraktiv machen – und setzt dafür mehr Sprinter-Züge ein

  • Die Bahn will Reisende davon abhalten, Kurzstreckenflüge zu buchen.
  • Dafür will sie mehr Sprinter-Verbindungen anbieten.
  • Ein solcher ICE kann fünfmal so viele Menschen wie ein Mittelstreckenflugzeug transportieren.
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Berlin. Im Wahlkampf zur Bundestagswahl 2021 waren Kurzstreckenflüge und innerdeutsche Flugverbindungen immer wieder ein Thema, nachdem die Grünen bekannt gaben, solche Flüge bis 2030 verbannen zu wollen. Die Deutsche Bahn will nun den innerdeutschen Fluganbietern Konkurrenz machen – indem sie von Mitte Dezember an zusätzliche Sprinter-Verbindungen anbietet.

Non-Stopp im ICE von Köln nach Berlin

Zwischen Berlin und Köln etwa fahren dann Sprinter drei mal täglich in unter vier Stunden und damit bis zu eine halbe Stunde schneller als bisher, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Schneller geht es demnach auch auf der Strecke Düsseldorf-Köln-München und morgens von Hamburg zum Frankfurter Flughafen. Zwischen Berlin und München soll es neue Sprinter am Abend geben.

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Sprinterzüge als Alternative zu den meisten Kurzflugstrecken

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Auf acht der zehn stärksten innerdeutschen Flugstrecken gebe es mit den Sprinterzügen eine schnelle und umweltfreundliche Alternative, warb die Bahn. Ein ICE mit 13 Wagen könne fünf mal so viele Menschen befördern wie ein Mittelstreckenflugzeug. Auf der Linie München-Stuttgart-Frankfurt Flughafen-Köln-Dortmund-Hamburg sollen nur noch diese extra-langen Züge fahren; die Bahn erhält derzeit alle drei Wochen einen neuen davon.

Neu im Fahrplan 2022, der ab 12. Dezember dieses Jahres gilt, ist die Fernverkehrslinie Dortmund/Münster-Siegen-Frankfurt/Main. Dort sollen doppelstöckige Intercity-Züge fahren. Auf anderen Verbindungen ersetzen ICE-Züge die Intercitys, etwa auf der Strecke Frankfurt/Karlsruhe-Stuttgart-Ulm-München.

RND/dpa

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