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Dänemark erklärt Deutschland zum Risikogebiet

Ein dänische Fahne weht an einem Ferienhaus in Henne Strand, einem Ferienort an der dänischen Westküste, nördlich von Esbjerg. Kaum noch Europäer dürfen ohne triftigen Grund nach Dänemark einreisen – mittlerweile trifft das auch Urlauber aus Deutschland.

Bislang war Urlaub in Dänemark auch im Herbst möglich – nur die Region Hovedstaden gilt in Deutschland als Risikogebiet. Ab Samstag (24. Oktober) gilt andersherum allerdings Deutschland in Dänemark als Risikogebiet. Einreisen dürfen Deutsche dann nur noch, wenn sie einen triftigen Grund für die Reise nachweisen können.

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Die dänische Region Hovedstaden mit der Hauptstadt Kopenhagen und der Insel Bornholm gilt in Deutschland seit dem 23. September als Risikogebiet. Wer von dort zurück nach Deutschland reist, muss sich an die aktuelle Quarantäne- und Testpflicht halten. Dänemark verzeichnete gestern 760 Neuinfektionen mit dem Coronavirus innerhalb eines Tages, das ist ein neuer Höchstwert seit dem Frühjahr.

Dänemark teilt Länder in „gelb“ und „orange“ ein

Die dänische Regierung unterteilt Einreisende aktuell in drei Kategorien: Menschen aus den Grenzregionen, aus sicheren Reiseländern und aus Quarantäneregionen. So können Bewohner von Schleswig-Holstein ohne triftigen Grund nach Dänemark einreisen – solange ihre Region als „offen“ gilt. Das ist aktuell der Fall, Bewohner der Grenzregion können also weiterhin nach Dänemark reisen.

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Auch Reisende aus „gelben“, also als sicher eingestuften, Ländern kommen aktuell problemlos ins Land. Anders sieht es allerdings aus, wenn ein Land „orange“ und damit zum Quarantänegebiet wird. Dann dürfen Menschen, die aus diesen Ländern einreisen, nur noch mit einem wichtigen Grund nach Dänemark. Das trifft ab dem 24. Oktober, mit Ausnahme der Grenzregionen, auf Deutschland zu.

Deutschland war bislang „gelb“ eingestuft. Die Einreise war für Deutsche deshalb auch ohne Angabe von Gründen möglich. Allerdings mahnte das dänische Außenministerium bereits seit einigen Tagen, bei Reisen nach Berlin und Bremen besonders vorsichtig zu sein und sich an die Hygiene- und Abstandsregeln zu halten.

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