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In diesen Ländern gilt Deutschland als Corona-Risikogebiet

Deutschland gilt in vielen Ländern als Risikogebiet. Ein Corona-Test ist auf für Geimpfte und Genesene oft Pflicht. (Symbolbild)

Mitten im Spätherbst verzeichnen viele Länder in Europa extrem hohe Corona-Zahlen: Das Europäische Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) stuft daher mehrere Länder mit hoher Infektionsrate in die höchste Kategorie „dunkelrot“ ein. Darunter: Island, Irland, Belgien, Niederlande, Tschechien, Slowenien, Österreich, Liechtenstein, Kroatien, Ungarn, Bulgarien, Griechenland und die Hälfte von Deutschland. Von Reisen in diese Länder und Regionen wird dringend abgeraten.

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Lediglich die Bundesländer Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg, Bremen, Niedersachsen, NRW, Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland werden seit mehreren Wochen noch als „rotes“ Land geführt. In einigen Ländern gilt die Bundesrepublik daher wieder als Risikogebiet. Wo dies der Fall ist und welche Einreise­regeln gelten: ein Überblick.

Länder, in denen Deutschland als Corona-Risikogebiet gilt

  • Aruba
  • USA
  • Bulgarien
  • Tschechien
  • Estland
  • Zypern
  • Norwegen
  • Niederlande
  • Spanien
  • Malta
  • Litauen
  • Island
  • Finnland
  • Belgien
  • Fidschi

Aruba verschärft Einreiseregeln für Deutsche

Die niederländische Karibikinsel Aruba stuft einige Länder als „sehr risikoreich“ ein, darunter Deutschland, Österreich, Belgien, Dänemark, Niederlande, die Schweiz und Liechtenstein. Daraus ergeben sich verschärfte Einreisegeln und eine Testpflicht für Einreisende aus diesen Ländern. Ab dem 4. Dezember müssen Urlaubende einen PCR-Test bereits vor Abflug durchführen – ein Test bei der Ankunft auf Aruba ist dann nicht mehr möglich. Davon ausgenommen sich Genesene ab zwölf Jahren, deren positiver Test zwischen zwei und zwölf Wochen zurückliegt. Diese Personen müssen einen Nachweis über den positiven molekularen Covid-19-Test durch einen Nasen-Rachen-Abstrich hochladen.

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USA stuft Deutschland in vierte Warnstufe ein

Wegen der massiven Verbreitung des Coronavirus warnt das US-Außenministerium vor Reisen nach Deutschland. Die Bundesrepublik sowie Belgien, Kroatien, Ungarn, Österreich und die Niederlande wurden auf die Stufe vier, die höchste Stufe der Reisehinweise hochgesetzt. Laut der US-Behörde könnten in Deutschland „sogar vollständig geimpfte Reisende in Gefahr sein“, Virusvarianten „zu bekommen und weiterzugeben“. Daher sollen Reisen nach Deutschland vermieden werden.

Die Einreise in die USA ist weiterhin nur für Geimpfte und Genesene mit einem entsprechenden Nachweis möglich. Alle Reisenden ab einem Alter von zwei Jahren benötigen zudem einen negativen PCR-Test oder Antigentest, der bei Abreise nicht älter als drei Tage sein darf.

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Bulgarien: Quarantänepflicht für ungeimpfte Reisende ohne PCR-Test

Bulgarien hat gleich 14 Länder aufgrund der steigenden Corona-Neuinfektionen in die „Rote Liste“ aufgenommen. Neben Österreich, Dänemark, Polen und der Schweiz, gilt seit dem 23. November auch Deutschland als Risikogebiet. Somit ist eine Einreise aus Deutschland ohne zusätzliche Quarantäneverpflichtung nur dann möglich, wenn neben einem Impfzertifikat, Genesenennachweis oder negativen Antigentest (nicht älter als 48 Stunden) zusätzlich auch ein negativer PCR-Test (nicht älter als 72 Stunden) vorgelegt wird, heißt es vom Auswärtigen Amt. Kinder unter 12 Jahren benötigen keinen Test beziehungsweise Nachweis.

Tschechien: Deutschland befindet sich in der dunkelroten Kategorie

Tschechien setzt das Europäische Ampel­system (grün, orange, rot, dunkelrot) um. In der höchsten Kategorie stehen seit Montag, 8. November, unter anderem Belgien, Österreich und seit dem 22. November auch Deutschland, Dänemark sowie Liechtenstein auf der Liste. Die Einreise ist somit nur mit einem PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden ist, und einer Online­anmeldung möglich. Zwischen dem fünften und siebten Tag nach Einreise muss eine zweite PCR-Testung vorgenommen werden. Für Geimpfte und Genesene, die über einen in Tschechien anerkannten Impf- oder Genesenen­nachweis verfügen, entfällt die Testpflicht, nicht aber die Pflicht zur Einreise­anmeldung, so das Auswärtige Amt.

Estland verhängt strengere Einreiseregeln für Reisende aus Deutschland

Estland hat am 7. November gleich mehrere Länder neu auf die rote Liste gesetzt, neben Zypern, Norwegen, Polen und der Schweiz auch Deutschland. Nicht geimpfte Reisende aus diesen Ländern müssen bei ihrer Ankunft die Test- und Quarantäne­regeln zu befolgen. Mit einem negativen PCR-Testergebnis (72 Stunden alt) oder einem negativen Antigen­testergebnis (48 Stunden alt) bei der Einreise besteht zwar eine Quarantäne­pflicht, Einkäufe sind aber möglich. Erst nach einem negativen PRC-Test nach sieben Tagen können sie uneingeschränkt ihrem Alltag nachgehen. Vollständig Geimpfte sind von dieser Regelung befreit.

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Zypern: Deutschland in der Kategorie „rot“

Die Republik Zypern stuft ebenfalls Staaten abhängig von der Infektionslage in farbige Kategorien ein (grün, orange, rot und grau). Deutschland ist in die „rote“ Kategorie eingestuft. Alle Reisenden müssen sich online registrieren, um einen „Cyprus Flight Pass“ zu erhalten, den sie ausgedruckt mit sich führen müssen. Während Geimpfte und Genesene mit dem Digitale COVID-Zertifikat der EU keiner Testpflicht unterliegen, müssen alle anderen Personen zudem einen negativen PCR-Test vorweisen. Dieser darf nicht älter als 72 Stunden sein. Außerdem müssen nicht Geimpfte oder Genesene einen erneuten PCR-Test auf eigene Kosten nach der Einreise durchführen.

Norwegen stuft Deutschland als „rot“ ein – Quarantäne­pflicht für Ungeimpfte

In Norwegen wurden Ende September auf nationaler Ebene fast alle Corona-Maßnahmen aufgehoben, allerdings nicht auf internationaler Ebene. So besteht für Einreisende aus rot und dunkelrot markierten Ländern eine Quarantäne­pflicht. Deutschland wird derzeit als rotes Land eingestuft. Ungeimpfte ohne Genesen­nachweis müssen daher für zehn Tage in Quarantäne, die nach drei Tagen mit einem negativen PCR-Test verkürzt werden kann. Geimpfte und Genesene können mit einem entsprechenden Nachweis frei einreisen.

Niederlande: Deutschland gilt als Risikogebiet

Die Niederlande unterscheiden zwischen Hochrisiko­gebieten und Sehr-Hochrisikogebieten sowie nach einem Farbschema (grün, gelb, orange, rot). Deutschland ist derzeit als gelb eingestuft. Somit müssen Reisende ab zwölf Jahren aus Deutschland entweder nachweislich geimpft oder genesen sein oder einen negativen PCR- (nicht älter als 48 Stunden) oder Antigentest (nicht älter als 24 Stunden) vorweisen.

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In Spanien gilt Deutschland als Risiko­gebiet

Bereits seit dem 23. August gilt nun ganz Deutschland in Spanien als Risiko­gebiet. In der Konsequenz müssen seither alle Personen ab zwölf Jahren für die Einreise einen Nachweis über eine Impfung, eine Genesung oder einen negativen Test vorlegen. Ein Antigentest darf bei der Ankunft nicht älter als 48 Stunden sein, ein PCR-Test maximal 72 Stunden. Zudem müssen alle Reisenden weiterhin ein Online­formular ausfüllen. Sie erhalten einen QR-Code, der bei der Einreise vorzuweisen ist.

Malta führt Deutschland auf der roten Liste

Malta unterteilt Risiko­länder in zwei Kategorien: Entweder stehen die Länder auf der „red list“ oder auf der „dark red list“. Deutschland befindet sich derzeit in der ersten Kategorie. Die Einreise ist somit zwar erlaubt, deutsche Reisende müssen aber nachweisen können, dass sie mit einem von der EMA zugelassenen Impfstoff vollständig gegen Corona geimpft wurden, um eine Quarantäne­pflicht zu vermeiden. Ausgenommen sind Kinder unter zwölf Jahren. Zwingend notwendig ist der Nachweis über das digitale Covid-Zertifikat der EU. Wer nur über den gelben Impfausweis verfügt, muss noch am Flughafen einen PCR-Test auf eigene Kosten (120 Euro) vornehmen lassen und sich in ein vorgegebenes Quarantäne­hotel (100 Euro pro Nacht) begeben.

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Litauen: Nicht Geimpfte aus Risiko­gebieten müssen in Quarantäne

Auch Litauen nimmt eine Corona-Einstufung in „grüne“, „gelbe“, „rote“ und „graue“ Länder vor. Deutschland fällt derzeit in die Kategorie rot und gilt daher als Risikogebiet. Während Geimpfte und Genesene frei einreisen dürfen, besteht für ungeimpfte Reisende eine Quarantäne- und Testpflicht. Sie müssen einen höchstens 72 Stunden alten negativen PCR-Test oder einen maximal 48 Stunden alten Antigentest vorweisen. Anschließend folgt eine Quarantäne von zehn Tagen, die durch einen negativen PCR-Test auf eigene Kosten ab dem siebten Tag verkürzt werden kann.

In Island gilt Deutschland als Hochrisiko­gebiet

In Island gelten alle Länder außer Grönland als Hochrisiko­gebiete. In der Folge gilt für alle Einreisenden über 16 Jahren eine Testpflicht – auch für Geimpfte und Genesene. Im Gegensatz zu Nichtgeimpften benötigen sie allerdings nur einen Antigen­schnelltest. Alle anderen müssen einen negativen PCR-Test vorweisen, der maximal 72 Stunden vor Abflug vorgenommen wurde. Dennoch müssen Reisende, die weder geimpft noch genesen sind, für fünf Tage in Quarantäne, bevor sie sich mit einem weiteren PCR-Test freitesten können.

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In Finnland müssen sich Ungeimpfte zweimal testen lassen

Auch in Finnland gilt Deutschland als Risikogebiet. Für vollständige geimpfte oder genesene Menschen, besteht keine Test- oder Quarantäne­pflicht. Alle anderen müssen zwei Corona-Tests vorlegen: einen vor der Einreise, der maximal 72 Stunden alt ist, und einen zweiten Test drei bis fünf Tage nach der Einreise.

Belgien: Ganz Deutschland als „rot“ eingestuft

Abhängig von der Infektionslage teil Belgien Länder oder Regionen in „rot“, „orange“ und „grün“ ein. Ganz Deutschland wird derzeit als „rot“ eingestuft. Reisende aus Deutschland müssen somit bei der Einreise den Nachweis über eine vollständige Impfung, Genesung oder einen negativen PCR-Test mit sich führen. Die Abstrich­entnahme darf maximal 72 Stunden zurückliegen. Zusätzlich müssen sie einen Test am siebten Tag nach Einreise durchführen. Eine Quarantäne­pflicht besteht nicht. Ausgenommen von der Testpflicht sind Kinder unter zwölf Jahren sowie Grenzgänger und Grenzpendler.

Auf Fidschi müssen auch geimpfte Deutsche in Quarantäne

Das Inselparadies Fidschi öffnet am 1. Dezember seine Grenzen für den internationalen Tourismus. Während viele Touristinnen und Touristen aus dem Ausland ohne Quarantäne einreisen dürfen, müssen Reisende aus Deutschland zehn Tage in einem dafür vorgesehenen Quarantäne-Hotel verbringen. Alternativ können deutsche Urlauberinnen und Urlauber vor der Einreise auch zehn Tage in einem der Reisepartnerländer verbringen, zu denen beispielsweise Australien, Dänemark, Portugal, Italien, Spanien und Schweden gehören.

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Unabhängig vom Herkunftsland müssen Reisende vollständig geimpft sein, um auf Fidschi einreisen zu dürfen. Außerdem muss spätestens 48 Stunden nach der Ankunft ein Corona-Test gemacht werden. Das Herunterladen der App „careFIJI“, die der Kontaktnachverfolgung dient, sowie der Aufenthalt in einem „Care Fiji Commitment“ zertifizierten Hotel für mindestens drei Nächte sind ebenfalls verpflichtend.

RND/bv

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