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Omikron: Australien und Philippinen verschieben ihre Grenzöffnungen

  • Erstmals nach 20 Monaten sollten Deutsche wieder nach Australien und in die Philippinen einreisen dürfen.
  • Doch die Grenzöffnungen am 1. Dezember für geimpfte Reisende, in Australien nur Studierende und Fachkräfte, verschieben sich aufgrund der Omikron-Variante.
  • Australien hat bereits fünf Fälle der neuen Variante bei Rückreisenden gemeldet.
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Am 1. Dezember sollten nach mehr als 20 Monaten wieder internationale Reisende nach Australien und auf die Philippinen reisen dürfen. Doch aufgrund des Auftauchens der neuen Coronavirus-Variante B.1.1.259, auch Omikron genannt, wird aus diesen Plänen nichts. Am Montagmorgen deutscher Zeit gaben sowohl die australische als auch die philippinische Regierung bekannt, dass die Grenzöffnungen zunächst ausgesetzt werden.

Australien wollte nach der totalen Abschottung seit Ausbruch der Corona-Pandemie im März 2021 erste Schritte zur Öffnung gehen. Am 1. Dezember, so war es geplant, sollten ausländische Studierende sowie Fachkräfte aus dem Ausland mit Impfnachweis und Menschen mit einem Working-Holiday-Visum wieder einreisen dürfen. Es sollte ein erster Schritt vor der geplanten touristischen Öffnung sein. Erstmals seit 20 Monaten hätten Deutsche also – wenn auch unter bestimmten Bedingungen – wieder einreisen dürfen. Mindestens zwei Wochen soll sich die Öffnung nun verzögern.

Australien verschiebt geplante Öffnung um mindestens zwei Wochen

Premierminister Scott Morrison sagte nach einer Tagungsrunde am Wochenende, dass es ein „notwendiger“ Schritt sei, um die Ausbreitung der Omikron-Variante zu stoppen. Australien hat bisher trotz sehr strenger Einreiseregeln, die nur geimpfte Staatsbürgerinnen und Staatsbürger Reisefreiheit gewähren, bereits fünf Fälle der Omikron-Variante gemeldet. Alle Infektionsfälle seien bei Reiserückkehrerinnen und Reiserückkehrern aus dem südlichen Afrika aufgetreten, heißt es.

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Die Philippinen wollen ihre geplante Öffnung ebenfalls aussetzen. Wie auch Australien beschloss der Inselstaat am Wochenende, nur wenige Tage nach der offiziellen Ankündigung der Grenzöffnungen, doch erst einmal keine Touristinnen und Touristen einreisen zu lassen. Eigentlich war vorgesehen, dass ab Mittwoch, 1. Dezember, Menschen aus 157 Ländern einreisen dürfen, insofern sie einen Impfnachweis haben.

Philippinen setzen Luftverkehr mit Staaten in Afrika und Europa aus

Als Grund für die Verschiebung gibt die Regierung an, die Sicherheit der eigenen Bevölkerung wahren zu wollen, solange die Impfquote in dem asiatischen Inselstaat noch so niedrig ist. Gleichzeitig startete die Regierung eine große Impfkampagne, schreibt die Philippine News Agency. Wann die Grenzöffnung nun stattfinden soll, ist indes noch nicht bekannt.

Aktuell dürfen nur philippinische Staatsangehörige sowie Menschen mit einer dauerhaften Aufenthaltsgenehmigung aus gelben oder grünen Ländern einreisen. Flüge aus Südafrika, Namibia, Botswana, Simbabwe, Malawi, Mosambik, Lesotho, Eswatini, Österreich, Tschechien, Schweiz, Italien, Belgien und Ungarn sind generell verboten.

RND/msk

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