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  • Corona: Urlaub mit Impfpflicht - Immer mehr Reiseveranstalter führen 2G-Regel ein

Reisen nur für Geimpfte und Genesene: Diese Veranstalter führen 2G-Regel ein

  • Wer weder geimpft noch von Corona genesen ist, hat es beim Reisen zunehmend schwerer.
  • Seit dem 31. Oktober schließt der Pauschalreise-Gigant Alltours Ungeimpfte von der Beherbergung in seinen Allsun Hotels aus.
  • Auch andere Reiseveranstalter setzen künftig die 2G- statt der 3G-Regel um.
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Bereits Anfang des Jahres 2021 hat Alltours als erster deutscher Reiseveranstalter mitgeteilt, ab Herbst nur noch gegen Corona geimpfte oder von Corona genesene Gäste in seinen Allsun-Hotels zu beherbergen. Zum 31. Oktober ist die angekündigte 2G-Regel nun in Kraft getreten.

Kinder und Jugendliche zwischen 2 und 17 Jahren sind laut Alltours von der 2G-Regel ausgenommen, müssen aber einen negativen PC- oder Schnelltest vorlegen. Der Test darf bei Einreise nicht älter als 48 Stunden sein. Außerdem wird einen Tag nach der Ankunft im Hotel ein zweiter, kostenloser Antigen-Test durchgeführt. Kinder bis zwei Jahre sind von der Testpflicht befreit.

Dertour setzt 2G-Regel bei vielen Gruppenreisen um

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Neben Alltours richten sich auch andere Reiseveranstalter mit vielen ihrer Angebote bald nur noch an vollständig Geimpfte und Genesene. Zum Beispiel Dertour. Der bekannte Veranstalter setzt ab November 2021 bei 40 Prozent der Gruppenreisen weltweit die 2G-Regel um. Aus dem Dertour-Katalog „Kleingruppen in Europa“ werden von 307 Terminen fast die Hälfte als 2G-Reise angeboten.

„Mit diesem Angebot möchten wir Kunden, die sich in einer 2G-Gruppe wohler fühlen, die gewünschte Sicherheit geben“, so Sven Schikarsky, Produktchef der DER Touristik, laut Mitteilung. Reiseleiter und Fahrer seien ebenfalls geimpft oder genesen. Der vollständige Impfschutz muss laut DER Touristik bei Antritt der Reise vorhanden und gültig sein – aber noch nicht bei der Buchung.

Auch Lernidee Erlebnisreisen setzt ab November auf 2G-Regel

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Ebenso setzt der Berliner Veranstalter Lernidee Erlebnisreisen demnächst auf die 2G-Regel. Ab dem 1. November dürfen nur noch Reisende mit einem Nachweis über eine Corona-Impfung oder die Genesung von einer Covid-19-Erkrankung an den Bahn-, Schiffs- und Erlebnisreisen des Veranstalters teilnehmen. Denn für die Planung und Durchführung von Reisen sei es unerlässlich, Gruppen mit einheitlichem Status reisen zu lassen, so Nurlan Mukash, Geschäftsführer von Lernidee.

Besonders bei den Zug- und Schiffsreisen aus dem Programm des Veranstalters, die durch mehrere Länder oder Regionen führen, sei dies der Fall. Zudem seien für nicht geimpfte Reisende die Einreise­bedingungen sowie die Bewegungs­freiheit in zahlreichen Ländern deutlich verschärft worden. „Wir rechnen damit, dass dies für weitere Länder und Regionen beziehungsweise Anbieter einzelner touristischer Leistungen kurz- bis mittelfristig ein neuer Standard sein wird“, sagte Mukash. Über das konkrete Vorgehen für Neubuchungen ebenso wie für bereits gebuchte beziehungsweise umgebuchte Reisende sollen die Reisebüros zeitnah informiert werden.

Diese Reiseveranstalter setzen 2G bereits seit Oktober um

Bei dem Reiseveranstalter Studiosus trat an Stelle der bisherigen 3G-Bestimmung – geimpft, getestet oder genesen – bereits am 1. Oktober die 2G-Regel in Kraft. Für Neubuchungen gelte diese Bestimmung bereits seit dem 1. September. Alle Gästen seien informiert worden, so der Münchener Studienreise­spezialist.

Als Grund nennt der Veranstalter eine deutliche Verschärfung der behördlichen Vorgaben für Getestete. Aktuell erlaubten zahlreiche Länder, darunter einige EU- und Schengen-Staaten, nur Geimpften und Genesenen die quarantänefreie Einreise. Es sei damit zu rechnen, dass weitere Länder folgten.

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Restaurants, Hotels und zahlreiche Länder führen 2G-Regeln ein

Studiosus verweist darauf, dass viele Restaurants und Hotels, aber auch zahlreiche Länder schon den schrittweisen Übergang von den derzeitigen 3G-Regeln zu 2G-Regeln planen. Damit werden die Einreise und der Zutritt zum Beispiel zu Sehenswürdigkeiten weiter erschwert.

Die Besorgung notwendiger Tests im Rahmen einer Rundreise sei für betroffene Gäste immer schwieriger, erklärt Studiosus und verweist auf die „sehr hohen Impfquoten” unter den eigenen Gästen.

Leitner Reisen wechselte im Oktober in 2G-Modus

Auch Leitner Reisen hat im Oktober in den 2G-Modus gewechselt, ein negativer Corona-Test allein wird nun nicht mehr anerkannt. Laut dem Reiseveranstalter für Rundreisen und Gruppenreisen mit dem Bus, Schiff oder Flugzeug betrifft dies alle Reisende ab 18 Jahren, von der Regelung ausgenommen seien Eigenanreisen.

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Man habe sich für den Schritt entschieden, um bereits konkret bestehenden und absehbaren behördlichen Impfvorgaben für Urlaubende in den angebotenen Ländern zu entsprechen, heißt es auf der Website. Außerdem gebe es bereits eine sehr hohe Impfquote bei den eigenen Gästen und Mitarbeitenden, weshalb am 1. Oktober die zusätzliche Sicherheitsmaßnahme eingeführt wurde. Nicht geimpfte und nicht genesene Reisende konnten lediglich bis einschließlich 30. September ihre Reise antreten und im Oktober wieder zurückreisen.

Einige Kreuzfahrten von Tui Cruises oder Aida Cruises nur noch für Geimpfte

Aufgrund behördlicher Impfvorgaben in Norwegen schließen unter anderem auch Tui Cruises oder Aida Cruises Nichtgeimpfte von Kreuzfahrtreisen aus. Denn das skandinavische Land schreibt für Kreuzfahrten vor, dass alle erwachsenen Personen an Bord – Gäste wie Besatzung – über einen vollständigen Impfschutz verfügen müssen. Aber auch für die Karibik, den Persischen Golf und die Kanarischen Insel werden zahlreiche Kreuzfahrten nur noch für Geimpfte angeboten. Diese 1G-Regel betrifft sowohl Touren bei Tui Cruises als auch bei Aida Cruises.

RND/bv/jaf

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