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Neue RKI-Liste: Spanien mit Mallorca und Niederlande wieder Hochinzidenzgebiete

  • Ganz Spanien und die Niederlande werden zu Hochinzidenzgebieten hochgestuft.
  • Die Einstufung gilt ab kommenden Dienstag, wie das Robert Koch-Institut bekannt gab.
  • Damit verschärfen sich die Einreiseregeln für Nichtgeimpfte und Nichtgenesene: Sie müssen nach dem Urlaub in Quarantäne.
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Dieser Schritt war aufgrund der extrem hohen Infektionszahlen erwartet worden: Spanien mitsamt den beliebten Inseln der Balearen und Kanaren sowie die Niederlande werden als Hochinzidenzgebiet eingestuft. Das geht aus der aktualisierten Risikogebiete-Liste des Robert Koch-Institutes (RKI) vom Freitag hervor. Die Einstufung gilt ab Dienstag, 27. Juli, um null Uhr. In beiden Ländern waren die Neuansteckungen mit dem Coronavirus zuletzt stark angestiegen: Spanien weist aktuell eine Sieben-Tage-Inzidenz von 385,2 auf, in den Niederlanden liegt der Wert bei 360,9 (Stand: 23. Juli).

Quarantäne nach Urlaub für Nichtgeimpfte und Nicht­genesene

Durch die Hochstufung zum Hochinzidenzgebiet wird nun wieder eine Quarantänepflicht für Reiserückkehrerinnen und Reiserückkehrer eingeführt, die nicht geimpft oder genesen sind. Wer ab Dienstag, null Uhr, von Spanien oder den Niederlanden nach Deutschland reist, muss bereits bei der Einreise einen Nachweis über einen negativen Corona-Test, eine vollständige Impfung oder eine Genesung vorlegen. Der Test darf bei Einreise maximal 48 Stunden (bei Antigenschnelltests) oder 72 Stunden (PCR-Test) alt sein. Wer nicht geimpft oder genesen ist, muss nach der Einreise zudem für bis zu zehn Tage in Quarantäne. Der Zeitraum kann mit einem zweiten negativen Test ab Tag fünf verkürzt werden.

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Als Hochinzidenzgebiet stuft die Bundesregierung Länder ein, in denen die Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen (Sieben-Tage-Inzidenz) über 200 liegen. Das geschieht aber nicht sofort: „Maßgeblich für die quantitative Bewertung sind tatsächliche und stabile Trends des Infektionsgeschehens, nicht Momentaufnahmen. Daher wird für die Risikobewertung, abhängig von der jeweiligen Situation, die Entwicklung der Inzidenz über wenigstens eine Woche herangezogen“, hieß es vom Auswärtigen Amt gegenüber dem RedaktionsNetzwerk Deutschland.

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Weitere Änderungen der RKI-Liste im Überblick:

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Neu auf der Liste der Hochinzidenzgebiete sind:

  • Georgien gilt nun als Hochinzidenzgebiet.
  • Die Niederlande (inklusive der autonomen Länder und der karibischen Teile des Königreichs der Niederlande) gelten nun als Hochinzidenzgebiet.
  • Spanien (inklusive der Balearen und Kanaren) gilt nun als Hochinzidenzgebiet.

Neu auf der Liste der Risikogebiete sind:

  • Dänemark (mit Ausnahme von Grönland) gilt nun als einfaches Risikogebiet
  • Frankreich – die Regionen Korsika, Okzitanien, Provence-Alpes-Côte d’Azur und das Übersee-Département Martinique gelten nun als einfache Risikogebiete.
  • Irland gilt nun als einfaches Risikogebiet. Malta gilt nun als einfaches Risikogebiet. Monaco gilt nun als einfaches Risikogebiet.

Die neuen Hochinzidenzgebiete gelten ab Dienstag, 27. Juli. Die restlichen Änderungen der RKI-Liste werden am Sonntag, 25. Juli, um Mitternacht, wirksam.

Keine neuen Virusvariantengebiete

Es wurden keine weiteren Länder als Virusvariantengebiete eingestuft. Die Einstufung in die höchste Risikogebiete-Kategorie für Portugal, das Vereinigte Königreich Großbritannien und Nordirland, Indien, Nepal sowie die Russische Föderation wurde am Mittwoch, 7. Juli, aufgehoben. Als Virusvariantengebiete gelten nun elf Länder: Botswana, Brasilien, Eswatini, Lesotho, Malawai, Mosambik, Namibia, Sambia, Simbabwe, Südafrika, und Uruguay.

Wer aus einem Virusvariantengebiet nach Deutschland einreist, muss sich bereits vor der Einreise auf Corona testen lassen – ein Antigenschnelltest darf maximal 24 Stunden alt sein, ein PCR-Test 72 Stunden. Zudem müssen Reiserückkehrerinnen und Reiserückkehrer für 14 Tage in Quarantäne. Es gelten keine Ausnahmen für Geimpfte und Genesene.

RND/cs

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