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Corona-Risikogebiete: Island nicht mehr auf RKI-Liste, dafür aber Lettland und Litauen

  • Das Robert-Koch-Institut hat am Freitag die Liste der Corona-Risikoländer aktualisiert.
  • Island gilt nicht mehr als Risikogebiet, dafür stehen nun Lettland und Litauen komplett auf der Liste.
  • Die entsprechende Reisewarnung des Auswärtigen Amtes folgte.
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Wegen der weiter steigenden Zahl von gemeldeten Corona-Neuinfektionen hat die deutsche Bundesregierung am Freitag (20. November) weitere Regionen zu Corona-Risikogebieten erklärt – diese sind nun in der entsprechenden Liste des bundeseigenen Robert-Koch-Institutes (RKI) aufgeführt.

In Europa sind mit den Änderungen fast alle Länder ganz oder teilweise Corona-Risikogebiet, es gibt eine Ausnahme: In Island sind die Zahlen gesunken, daher ist das Land nicht mehr auf der Liste.

Konkret wurden folgende Länder und Regionen vom RKI neu als Corona-Risikogebiete eingestuft:

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  • Botswana: Das gesamte Botswana gilt nun als Risikogebiet.
  • Finnland: Es gilt nun die Region Uusimaa (mit Helsinki) als Risikogebiet.
  • Griechenland: Es gilt nun auch die Region Mittelgriechenland als Risikogebiet.
  • Lettland: Das gesamte Lettland gilt nun als Risikogebiet.
  • Litauen: Das gesamte Litauen gilt nun als Risikogebiet.

Die neu ausgewiesenen Risikogebiete sind wirksam ab Sonntag, 22. November 2020, um 0 Uhr. Ab diesem Zeitpunkt gilt auch die Reisewarnung des Auswärtigen Amtes für die betroffenen Regionen und Länder.

Island nicht mehr Corona-Risikogebiet, aber Quarantäne bei Einreise

Island stand vom 30. September an auf der Risikogebieteliste des Robert-Koch-Institutes. Das Auswärtige Amt teilt dazu mit: „Island war von Covid-19 stärker betroffen, die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner ist jedoch zuletzt gesunken.“ Die Reisewarnung wird daher aufgehoben, allerdings rät die Bundesregierung weiterhin vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Island ab. Grund dafür sind die Quarantäneregelungen in dem Land.

Island hat seit dem 19. August alle Länder als Hochrisikogebiete eingestuft. Die Konsequenz: Vor der Abreise müssen Reisende ein Registrierungsformular ausfüllen, das unter anderem Kontaktdaten, Flug- und Aufenthaltsdaten sowie Informationen zum Gesundheitszustand und zu Voraufenthalten abfragt. Alle Reisenden können wählen, ob sie sich nach der Einreise für 14 Tage in Quarantäne begeben oder einen Corona-Test bei Einreise durchführen lassen, die Kosten dafür liegen bei 58 bis 70 Euro. Auch diese Reisenden müssen sich aber für fünf bis sechs Tage in häusliche Quarantäne begeben und sich dann einem zweiten (kostenlosen) Test unterziehen.

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Auswärtiges Amt ruft neue Reisewarnungen aus

Für Risikogebiete ruft das Auswärtige Amt kurze Zeit auch eine Reisewarnung aus. Die höchste Warnstufe des Auswärtigen Amtes ist zwar ist kein Reiseverbot – sie führt jedoch dazu, dass die meisten Veranstalter Pauschalreisen in die Regionen absagen.

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Umgekehrt haben Reisewarnung und die Einstufung als Risikogebiet auch eine positive Seite für Verbraucher: Denn sie ist ein starkes Indiz dafür, dass eine Gefährdungslage vorliegt. Und damit ist es Verbrauchern möglich, Buchungen einer Pauschalreise kostenlos zu stornieren.

Die Einstufung als Risikogebiet erfolgt, wenn ein Land oder eine Region den Grenzwert von 50 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen überschreitet. Auch ein Großteil Deutschlands ist nach diesen Kriterien bereits Risikogebiet.

RND/gei

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