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Corona-Rekord in Frankreich: Wo ist Urlaub noch möglich?

  • Corona-Rekord in Frankreich: Binnen 24 Stunden wurden erneut mehr als 10.000 Neuinfektionen verzeichnet.
  • Das Auswärtige Amt warnt vor Reisen in zehn beliebte Regionen – betroffen sind unter anderem der gesamte Mittelmeerraum und Paris.
  • Das hat auch große Auswirkungen für Urlauber.
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Paris. Frankreich verzeichnet erneut mehr als 10.000 Neuinfektionen, binnen 24 Stunden kamen 10.008 Corona-Fälle nach lediglich 5298 am Vortag hinzu, wie das Gesundheitsministerium am Mittwoch mitteilte. In zwölf Tagen überschritt die Zahl der Neuinfektionen sechs Mal die Marke von 10.000. Das hat auch Auswirkungen für Touristen, denn das Auswärtige Amt warnt inzwischen vor Reisen in etliche Regionen, die aus deutscher Sicht als Corona-Risikogebiete gelten.

Reisewarnung für zehn Regionen – mit Paris und der Mittelmeerküste

Waren zunächst nur Paris und die Côte d’Azur betroffen, gelten seit dem 23. September Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes für zehn der 13 Regionen in dem europäischen Land:

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  • Auvergne-Rhônes-Alpes
  • Bretagne
  • Centre-Val de Loire
  • Hauts-de-France
  • Île-de-France
  • Korsika
  • Normandie
  • Nouvelle-Aquitaine
  • Occitanie
  • Provence-Alpes-Côte d’Azur

Damit gilt inzwischen die gesamte Mittelmeerküste als Corona-Risikogebiet, ebenso weite Teile der Atlantikküste. In den Risikogebieten befinden sich unter anderem auch die Hauptstadt Paris, Bordeaux, Marseille, Lyon, Nizza und Cannes.

Auch vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Überseegebiete Französisch-Guayana, Saint-Martin und Guadeloupe wird aufgrund hoher Infektionszahlen gewarnt.

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Reisen in Risikogebiete: Das sind die Konsequenzen

Was heißt das nun für Touristen? Eine Reise in eines der Risikogebiete ist theoretisch möglich – für heimkehrende Urlauber greift jedoch eine Testpflicht auf das Coronavirus. Spätestens 72 Stunden nach der Rückreise muss ein PCR-Test gemacht werden, bis zum Erhalt des negativen Ergebnisses müssen die Reisenden bis zu 14 Tage in Quarantäne.

Bei einer Reisewarnung stornieren die meisten Veranstalter die Pauschalreisen in betroffene Gebiete. So teilt Tui beispielsweise mit: “Wir orientieren uns bei allen Entscheidungen zu Reiseabsagen an den Empfehlungen des Auswärtigen Amtes.” Viele Airlines fliegen oftmals trotz Reisewarnung weiter an die Ziele – meist mit einem reduzierten Programm.

Diese Orte in Frankreich sind aktuell kein Risikogebiet

Es gibt aktuell noch Gebiete in Frankreich, in denen ein Urlaub ohne Konsequenzen für Rückkehrer möglich ist. Dort gibt es bezogen auf die vergangenen sieben Tage durchschnittlich weniger als 50 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner. Nicht als Risikogebiet gelten derzeit nur noch drei Regionen:

  • Bourgogne-Franche-Comté
  • Grand-Est
  • Pays de la Loire
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Frankreich berät über neue Corona-Maßnahmen

In Frankreich berät die Regierung weiter über strengere Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie. Aktuell sind bereits große Versammlungen verboten. In einigen Städten wie Paris und Marseille sind Masken auf öffentlichen Plätzen und sogar auf den Straßen vorgeschrieben. Als schärfstes Mittel zur Eindämmung des Virus gelten Ausgangsbeschränkungen, wie sie in dem Land bereits zwischen März und Mai galten.

RND/gei

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