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RKI stuft französische Grenzregion Moselle als Virusvarianten-Gebiet ein

  • Das Robert-Koch-Institut hat die Liste der internationalen Risikogebiete überarbeitet.
  • Neu hinzugekommen ist als Mutationsgebiet das Département Moselle in Frankreich.
  • Für die Region, die an das Saarland und Rheinland-Pfalz grenzt, werden die Einreiseregeln nun verschäft.
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Berlin. Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am Sonntag die Liste der internationalen Risikogebiete aktualisiert. Im Kampf gegen die Ausbreitung gefährlicher Mutationen des Coronavirus gilt neben Tschechien und Tirol nun auch die französische Grenzregion Moselle als Virusvarianten-Gebiet. Dadurch wird die Einreise nach Deutschland erschwert. Die Region grenzt an das Saarland und Rheinland-Pfalz.

Ab Dienstag zählt Moselle nun also zu den 16 Ländern und Regionen im Ausland, die als Virusvariantengebiet eingestuft sind. Für Reisende ergeben sich dadurch folgende Änderungen:

- Bei Einreise nach Deutschland muss ein negativer Corona-Test vorgewiesen werden, der nicht älter als 48 Stunden ist. Ein Schnelltest ist dabei ausreichend.

- Einreisende müssen sich vor dem Grenzübertritt online registrieren.

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- Fluggesellschaften sowie Bus und Bahnunternehmen dürfen keine Passagiere mehr aus Moselle nach Deutschland befördern. Ausgenommen davon sind aber unter anderem deutsche Staatsbürger und in Deutschland lebende Ausländer. Der Warenverkehr und der Individualverkehr sind von dem Beförderungsverbot nicht betroffen.

Zudem gibt es einen großen Unterschied zu den Virusvariantengebieten Tschechien und Tirol: Stationäre Grenzkontrollen wie dort soll es an der Grenze zu Frankreich nicht geben.

RND/dpa

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