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Emirates zahlt Entschädigung bei Corona-Infektion an Bord

  • In der Corona-Krise fliegen weniger Menschen – aus Angst vor dem Virus.
  • Emirates will nun die Ticketverkäufe nun mit einer Versicherung ankurbeln.
  • Dabei übernimmt die Airline die Kosten für Passagiere, die sich an Bord infizieren.
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Während der Corona-Pandemie ist der Verkauf von Flugtickets stark eingebrochen – auch, weil viele Menschen eine Ansteckung im Flugzeug oder am Reiseort befürchten. Um die Ticketverkäufe wieder anzukurbeln, hat sich die Airline Emirates eine besondere Art der Reiseversicherung ausgedacht.

Die Fluggesellschaft verspricht nun: Wer sich bei einem Flug mit dem Coronavirus ansteckt, erhält von Emirates die medizinischen Kosten bis zu 150.000 Euro erstattet. Sollten Quarantänekosten entstehen, will die Airline für 14 Tage mit bis zu 100 Euro pro Tag einspringen.

Fluggesellschaft Emirates übernimmt Corona-Kosten für jede Reiseklasse

Den Versicherungsschutz erhalte jeder kostenlos, der einen Flug über Emirates bucht und zwischen dem 23. Juli und dem 31. Oktober 2020 fliegt. Gültig sei der Reiseschutz für 31 Tage ab dem Zeitpunkt des ersten Fluges und gelte auch dann, wenn die Passagiere in eine andere Stadt weiterreisen, so Emirates.

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Bei einer Infektion können Betroffene eine kostenlose Hotline anrufen oder eine Whatsapp-Nachricht schreiben, um die Unterstützung zu erhalten. Außerdem will Emirates mit 1500 Euro für die Kosten der Beerdigung einspringen, wenn die Krankheit tödlich verläuft. Das berichtet „Airlive.net“.

„Wir stellen unsere Kunden an die erste Stelle und wir glauben, dass sie das Angebot begrüßen werden”, wird Vorsitzender und Geschäftsführer der Emirates Group Sheikh Ahmed bin Saeed Al Maktoum in einer Pressemitteilung zitiert.

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Ein ähnliches Konzept bot Vietjet Air für Inlandsflüge mitten in der Corona-Pandemie. Die Airline entschädigte Passagiere, die sich bei einem Flug infiziert haben, mit umgerechnet rund 8000 Euro.

RND/bv

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