Sind Sie bereits Abonnent? Hier anmelden

 

Sind Sie bereits Abonnent? Hier anmelden

Italien führt Corona-Testpflicht für alle Reisenden ein – auch für Geimpfte

Blick auf den Domplatz mit dem Weihnachtsbaum und im Hintergrund der Mailänder Dom. Für die Einreise nach Italien gilt für alle Reisenden für die nächsten sechs Wochen eine Testpflicht.

Da sich die Omikron-Variante immer weiter in Europa ausbreitet, führt Italien bis Ende Januar für alle Reisenden aus der EU eine Testpflicht ein. Zuvor galt die Testpflicht bereits für einige Nicht-EU-Länder. Die verschärften Regeln treffen auch alle Deutschen, die eine Reise über Weihnachten und Silvester oder einen Skiurlaub im Januar geplant haben.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Zwischen dem 16. Dezember und 31. Januar müssen auch Geimpfte bei der Einreise einen negativen Corona-Test vorweisen, teilt das Gesundheitsministerium in Rom mit. Akzeptiert werden Antigen-Schnelltests (24 Stunden alt) und PCR-Tests (48 Stunden alt). Einen weiteren entscheidenden Nachteil haben Menschen, die nicht gegen Corona geimpft sind: Sie müssen zusätzlich zum Test fünf Tage in Quarantäne.

2G-Regel in Italien gilt bereits seit Anfang Dezember

Über die Maßnahmen äußerten italienische Reiseveranstalter ihre Enttäuschung. Der Verband für organisierten Tourismus sagte, die strengeren Regeln seien „ein neuer Schlag“ für den schwer getroffenen Sektor und forderte die Regierung auf, „sofortige und angemessene Entschädigung“ zu leisten. Die verschärften Einreisebestimmungen schränken den Tourismus über Weihnachten und Silvester zusätzlich ein.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Italiens Regierung hatte bereits am 6. Dezember in vielen Bereichen des öffentlichen Lebens die 2G-Regel eingeführt. Wer nicht geimpft oder genesen ist, kann seitdem beispielsweise nicht mehr in Restaurantinnenbereichen essen, in Diskotheken oder ins Fußballstadion gehen. Im öffentlichen Personennahverkehr trat außerdem die 3G-Regel in Kraft.

Insgesamt hat Italien bisher 27 bestätigte Fälle von Omikron-Varianten gemeldet, teilte das Europäische Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) mit. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt derzeit bei 206,4, als vollständig geimpft gelten 74,5 Prozent der Bevölkerung (Stand: 15. Dezember).

RND/bv/dpa

Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.