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Corona-Hotspot am Mittelmeer: Spanischer Urlaubsort macht Bars dicht

  • Der neue Corona-Hotspot am spanischen Mittelmeer heißt Gandia.
  • In dem beliebten Urlaubsort im Osten des Landes sind 70 Menschen mit dem Coronavirus infiziert.
  • Ursprung des Ausbruchs soll das Nachtleben sein.
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Feiern ohne Abstand und Maske – diese Bilder gibt es nicht nur vom Ballermann auf Mallorca oder vom Goldstrand in Bulgarien. Bisher wurde dort jedoch noch kein Infektionsanstieg ausgemacht. Anders an der Costa del Azahar auf dem spanischen Festland: Im Ferienort Gandia sind seit dem 4. Juli etwa 70 neue Covid-19-Erkrankungen gemeldet worden. Auffällig dabei: Betroffen sind vor allem Menschen im Alter zwischen 20 und 40 Jahren, teilt die Stadt mit.

Das Gesundheitsministerium der Region Valencia bringt den Ausbruch mit dem Nachtleben in Verbindung, die Behörden sind bei der Rückverfolgung der Infektionskette auf der Suche nach Partygästen einer Diskothek in Santa Pola.

Bars dicht in Gandia und Maskenpflicht in Region Valencia

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Die Stadt Gandia hat Konsequenzen gezogen: Sämtliche Nachtlokale müssen dichtmachen, und zwar bis mindestens August. “Die Maßnahmen müssen energisch sein, um die Gesundheit aller Bürger zu schützen.” Sie richtete außerdem einen Appell an junge Menschen: “Sie müssen sich, wie die übrige Bevölkerung, bewusst sein, dass eine Infektion bei einem jungen Menschen genauso ansteckend sein kann wie bei einer anderen Gruppe und dass Sie das Coronavirus auf Risikogruppen übertragen können.”

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Auch die Landesregierung von Valencia reagiert auf die steigenden Infektionszahlen und verschärft die Maskenpflicht. Wie unter anderem in Katalonien und auf den Balearen müssen die Menschen in allen drei Provinzen der Region – Castellón, Valencia und Alicante – fast überall im öffentlichen Raum eine Mund-und-Nasen-Bedeckung tragen. Betroffen davon sind auch beliebte Urlaubsorte der Costa Blanca.

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Ausgenommen sind Strände, Pools sowie der Aufenthalt in der freien Natur. Voraussetzung dafür ist, dass ein Mindestabstand von 1,5 Metern gewährleistet ist, so die valencianische Gesundheitsministerin Ana Barceló.

Spanien ist eines der Länder in Europa, die am stärksten von der Corona-Pandemie betroffen sind. Mehr als 260.000 Menschen dort sind mit dem Coronavirus infiziert, mehr als 28.400 starben.

RND/gei

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