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Neue RKI-Liste: Slowenien ist Hochrisikogebiet, Entwarnung für Côte d’Azur

  • Slowenien wird als Hochrisikogebiet eingestuft, damit gilt ab Sonntag eine Quarantänepflichte für ungeimpfte und nicht genesene Reisende.
  • Entwarnung gibt es unter anderem für Teile der französischen Mittelmeerküste.
  • Die Region Provence-Alpes-Côte d´Azur gilt ab Sonntag nicht mehr als Hochrisikogebiet, das hat das Robert Koch-Institut (RKI) bekannt gegeben.
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Eine beliebte Urlaubsregion ist für Deutsche wieder einfacher zu bereisen: Die Bundesregierung streicht die französische Region Provence-Alpes-Côte d‘Azur am Sonntag, 26. September 2021, von der Liste der Hochrisikogebiete. Zu der Region zählen unter anderem Städte wie Marseille, Nizza, Toulon und Avignon. Erleichterungen gibt es auch für Japan sowie Senegal, auch diese beiden Länder wurden von der Liste der Hochrisikogebiete gestrichen.

Somit besteht keine Quarantänepflicht mehr nach einem Urlaub in der französischen Region. Reiserückkehrerinnen und Reiserückkehrer müssen nur noch die 3G-Regel für die Einreise in Deutschland beachten – müssen also einen negativen Antigenschnelltest (maximal 48 Stunden alt) oder einen PCR-Test (maximal 72 Stunden alt) vorweisen, wenn sie nicht geimpft oder genesen sind.

Slowenien wird Hochrisikogebiet

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Slowenien gilt hingegen ab Sonntag als Hochrisikogebiet – es ist das einzige EU-Land, für das diese Einstufung gilt. Reisende, die weder geimpft noch genesen sind, müssen somit nach der Rückkehr in Deutschland für bis zu zehn Tage in Quarantäne. Erst ab dem fünften Tag ist ein Freitesten möglich. Kinder müssen ebenfalls in Isolation – unter Zwölfjährige müssen sich aber nicht freitesten, die Quarantäne endet automatisch nach dem fünften Tag.

Außerdem müssen alle, die aus Hochrisikogebieten zurückkehren, vorab eine digitale Einreise­anmeldung ausfüllen. Dort müssen Getestete, vollständig Geimpfte und Genesene auch ihren Test-, Impf- oder Genesenen­nachweis hochladen.

Ausschlaggebend für die Einstufung der Hochrisikogebiete sind – anders als früher – nicht mehr nur die Infektionszahlen. Die Bundesregierung berücksichtigt auch andere Kriterien wie das Tempo der Ausbreitung, die Belastung des Gesundheitssystems oder fehlende Daten über die Corona-Lage.

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Weitere Änderungen der RKI-Liste im Überblick

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Neu auf der Liste der Hochrisikogebiete:

  • Äthiopien
  • Burundi
  • Frankreich – das französische Überseegebiet Neukaledonien
  • St. Vincent und die Grenadinen
  • Slowenien

Nicht mehr auf der Liste der Hochrisikogebiete:

  • Frankreich – die Region Provence-Alpes-Côte d´Azur
  • Japan
  • Senegal

Die Änderungen der Risikogebietsliste werden wirksam am Sonntag, 26. September, um 0 Uhr.

Urlaub im Hochrisikogebiet: Diese Regeln gelten für Reisende

Reisende, die weder geimpft noch genesen sind, müssen nach der Rückkehr aus einem Hochrisikogebiet nach Deutschland trotz eines negativen Corona-Tests für zehn Tage in Quarantäne, ein Freitesten ist erst ab dem fünften Tag möglich. Kinder, auch von geimpften Eltern, müssen ebenfalls in Quarantäne. Kinder bis zwölf Jahre müssen sich nicht freitesten, die Quarantäne endet automatisch nach dem fünften Tag.

Zudem müssen alle, die aus Hochrisikogebieten nach Deutschland reisen, vorab eine digitale Einreiseanmeldung ausfüllen und dort auch Test-, Impf- oder Genesenennachweise hochladen. Für vollständig Geimpfte (ab 14 Tage nach der Zweitimpfung) und für Genesene (Erkrankung liegt zwischen 28 Tage und sechs Monate zurück) ändert sich hingegen wenig, sie müssen nur die Einreiseanmeldung ausfüllen.

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Mehrheit für strengere Corona-Regeln für Ungeimpfte
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Striktere Corona-Beschränkungen für Ungeimpfte etwa beim Zugang zu Veranstaltungen in Innenräumen treffen laut einer Umfrage mehrheitlich auf Zustimmung.  © dpa
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Reisen mit Quarantänepflicht: Die Liste der Hochrisikogebiete

Insgesamt stehen derzeit knapp 70 Länder auf der Risikogebietsliste des RKI. Das sind alle Hochrisikogebiete ab Sonntag, 26. September:

  • Ägypten
  • Albanien
  • Algerien
  • Antigua und Barbuda
  • Armenien
  • Aserbaidschan
  • Barbados
  • Belize
  • Bosnien und Herzegowina
  • Costa Rica
  • Dominica
  • Fidschi
  • Frankreich – die folgenden Regionen und französischen Überseegebiete gelten als Hochrisikogebiete: Provence-Alpes-Côte d‘Azur, Guadeloupe, Martinique, St. Barthélemy, St. Martin, Französisch-Guayana, Französisch-Polynesien
  • Georgien
  • Grenada
  • Guyana
  • Guatemala
  • Haiti
  • Honduras
  • Indonesien
  • Irak
  • Iran
  • Irland – die folgende Region gilt als Hochrisikogebiet: Border
  • Israel inklusive der Palästinensischen Gebiete
  • Jamaika
  • Japan
  • Kasachstan
  • Kenia
  • Kolumbien
  • Korea (Demokratische Volksrepublik)
  • Kosovo
  • Kuba
  • Libyen
  • Malaysia
  • Marokko
  • Mexiko
  • Moldau, Republik
  • Mongolei
  • Montenegro
  • Mosambik
  • Myanmar
  • Nicaragua
  • Niederlande – die folgenden überseeischen Teile des Königreichs der Niederlande gelten als Hochrisikogebiete: Aruba, Curaçao, Bonaire, Sint Eustatius, Sint Maarten, Saba
  • Nordmazedonien
  • Norwegen – die folgende Provinz gilt als Hochrisikogebiet: Oslo Viken
  • Papua-Neuguinea
  • Philippinen
  • Russische Föderation
  • St. Kitts und Nevis
  • St. Lucia
  • Senegal
  • Serbien
  • Seychellen
  • Sri Lanka
  • Sudan
  • Suriname
  • Syrische Arabische Republik
  • Tadschikistan
  • Tansania
  • Thailand
  • Trinidad und Tobago
  • Türkei
  • Tunesien
  • Turkmenistan
  • Usbekistan
  • Venezuela, Bolivarische Republik
  • Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland inklusive der Isle of Man sowie aller Kanalinseln und aller britischen Überseegebiete

RND/gei

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