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  • Corona auf Kreuzfahrtschiffen: Reedereien fordern von Passagieren 1G plus

Viele Kreuzfahrtreedereien fordern von Passagieren jetzt 1G plus

  • Die Corona-Ausbrüche der vergangenen Tage haben die Kreuzfahrtreedereien wieder schwer getroffen, doch die Unternehmen geben den Kampf gegen Corona nicht auf.
  • Viele setzen für die kommende Saison auf 1G plus.
  • Nur mit Geimpften an Bord wollen sie zum Katalogfahrplan zurückkehren.
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Durch die Omikron-Variante hatten in den vergangenen Wochen Dutzende Kreuzfahrtschiffe in Europa mit Corona-Ausbrüchen zu kämpfen. Doch die Reedereien geben nicht auf. Die meisten setzen für die kommende Saison auf 1G plus, sodass nur noch Geimpfte mit negativem PCR-Test an Bord dürfen. So wollen wieder viele zurück zum Katalogfahrplan und damit zurück zur Normalität.

„Wir haben gezeigt, dass sich unser Gesundheits- und Sicherheitskonzept mit der 1G-plus-Regel gut bewährt hat“, wird Aida-Sprecher Hansjörg Kunze von den „Kieler Nachrichten“ (KN) zitiert. Denn man habe nach Infektionen an Bord der „Aida Nova“ die Ausbreitung sofort eindämmen und die Passagiere gesund nach Hause bringen können. „Wir sind mit aller Vorsicht dabei, aber mit Blick auf den Sommer auch sehr optimistisch.“ Daher wolle man Schritt für Schritt zurück in den normalen Katalogfahrplan. Aktuell ist die Reederei mit Passagieren in Europa, Nahost und der Karibik unterwegs.

2G-plus-Regel nur noch bei MSC Cruises auf Mittelmeerkreuzfahrten

Auch Tui Cruises setzt ab dem 23. Februar einheitlich auf 1G plus, bisher durften auf der „Mein Schiff 4″ Geimpfte, Genesene und Getestete an Bord. Der Impfschutz ist dann auf allen Schiffen der Flotte ab einem Alter von zwölf Jahren Pflicht. Denn immer mehr Hafenstädte verschärfen ihre Einreisebestimmungen, die meist nur geimpfte Passagiere an Land lassen. Das Unternehmen ist nach Aida mit sieben Schiffen der zweitgrößte Anbieter von Kreuzfahrten in Deutschland.

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Bei MSC Cruises, der mit 19 Schiffen größten Flotte in Europa, gilt bei Reisen im Mittelmeer noch die 2G-plus-Regel. Dort dürfen noch Genesene mit Test an Bord. Alle anderen Fahrtgebiete zwischen Dubai und Florida fallen auch bei MSC bereits unter die 1G-plus-Regel. Ähnlich sieht es auch bei Costa aus.

Hohe Nachfrage an Kreuzfahrten sowohl 2021 als auch 2022

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Dennoch scheint die Nachfrage recht hoch zu sein. „Wir sind inzwischen bei den Buchungen bereits wieder auf einem Level wie vor der Pandemie 2019″, zitieren die „Kieler Nachrichten“ Gianni Onorato von MSC Cruises. „Bis April gehen wir davon aus, dass alle unsere 19 Schiffe wieder fahren“, so der MSC-Vorstand Pierfrancesco Vago. Derzeit seien 13 der 19 MSC-Kreuzfahrtschiffe wieder mit Passagieren unterwegs. Im Laufe des Jahres kämen noch zwei Neubauten noch zur Flotte hinzu.

Die hohe Nachfrage zeigt sich sowohl 2021 als auch 2022 unter anderem an deutschen Häfen. Zwischen Mai und Dezember wurden im vergangenen Jahr 134 Schiffsanläufe von Kreuzfahrtschiffen in Kiel abgewickelt. Damit ist die Stadt in diesem Jahr Spitzenreiter unter den deutschen Häfen vor Hamburg und Warnemünde.

RND/bv

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