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Corona-Ausbrüche an Bord: Häfen weisen Kreuzfahrtschiffe ab

27.02.2021, Niedersachsen, Papenburg: Zwei Schaulustige beobachten am frühen Morgen die Überführung des Kreuzfahrtschiffs «Odyssey of the Seas» von der Meyer-Werft über die Ems in Richtung Nordsee. Foto: Mohssen Assanimoghaddam/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Dutzende Corona-Fälle auf Kreuzfahrtschiffen, Schiffe, denen das Anlegen verweigert wird und Reisende, die, statt den Urlaub zu genießen, in Quarantäne müssen – was bereits zu Beginn der Corona-Pandemie für Schlagzeilen sorgte, wiederholt sich nun für Kreuzfahrtreisende. Über die Weihnachtsfeiertage ist auf mehr als 60 Kreuzfahrtschiffen Covid-19 ausgebrochen, berichtet die „Washington Post“ mit Bezug auf die US-Gesundheitsbehörde CDC. Seitdem stünden Schiffe und Menschen an Bord unter strenger Beobachtung.

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Zwar würden sich die infizierten Personen in Isolation befinden, dennoch dürften viele Kreuzfahrtschiffe aus Sorge vor der Ausbreitung der Omikron-Variante in zahlreichen Häfen nicht mehr einlaufen. Konsequent sei vor allem die Karibik. So hätten unter anderem die Karibikinseln Bonaire und Aruba das Schiff „Carnival Freedom“ abgewiesen.

Passagiere: „Als hätte ich gerade meine letzte Woche bei einem Superspreader-Event verbracht.“

Da Passagierinnen und Passagiere nicht darüber aufgeklärt worden seien, wie viele an Bord sich infiziert hätten, zeigten sie sich verärgert: „Wir segeln auf einer Petrischale“, sagte eine 34-jährige Passagierin an Bord gegenüber der „Washington Post“. „Ich fühle mich, als hätte ich gerade meine letzte Woche bei einem Superspreader-Event verbracht.“ Viele Passagierinnen und Passagiere hätten daher einen Großteil ihrer Weihnachtszeit damit verbracht, öffentliche Bereiche der Schiffe zu meiden.

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Wie viele Personen auf der „Carnival Freedom“, auf der die 2G-plus-Regel gilt, positiv getestet wurden, dazu nimmt die Reederei Carnival Cruises keine Stellungnahme. Zu dem Einreiseverbot an den Häfen heißt es: „Die schnelle Verbreitung der Omikron-Variante kann die Sichtweise einiger Zielbehörden auf eine kleine Anzahl von Fällen beeinflussen, selbst wenn sie mit unseren strengen Protokollen behandelt werden“, so das Unternehmen gegenüber der „Washington Post“. „Einige Destinationen haben begrenzte medizinische Ressourcen und konzentrieren sich darauf, ihre eigene lokale Reaktion auf die Variante zu verwalten.“ Man würde mit der CDC zusammenarbeiten und nach alternativen Zielen suchen.

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Erste Reedereien nehmen wegen Corona-Ausbrüchen keine Buchungen mehr an

Einige Reedereien haben angekündigt, ihre Corona-Regeln aufgrund der zahlreichen Corona-Fälle erneut zu verschärfen. Royal Caribbean gab bekannt, bis zum 10. Januar keine neuen Buchungen anzunehmen, nachdem Dutzende Menschen auf der „Odyssey of the Seas“ und der „Symphony of the Seas“ positiv getestet wurden. Die Kreuzfahrtschiffe hätten in der vergangenen Woche einen stärkeren Anstieg der Fälle erlebt als die Vereinigten Staaten im Durchschnitt insgesamt.

RND/bv

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