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  • Corona-Anstieg in Spanien: Regierung verschärft Regeln - Maskenpflicht, Rauchverbot, Nachtclubs geschlossen

Steigende Infektionszahlen: Spanien verschärft Corona-Regeln

  • In Spanien ist die Zahl der Covid-19-Infektionen zuletzt wieder stark gestiegen.
  • Die Regierung reagiert darauf mit weiteren Maßnahmen.
  • Darunter ein generelles Rauchverbot, Maskenpflicht und die Schließung von Nachtclubs.
Leonie Greife
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Spanien. Der spanische Gesundheitsminister Salvador Illa hat strengere Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus beschlossen. Unter anderem darf im ganzen Land nur noch außerhalb der eigenen Wohnung geraucht werden, wenn ein Mindestabstand von eineinhalb Metern zu anderen Personen sicher gewährleistet sei, berichtet “El País”. Außerdem müssen alle Diskotheken, Nachtclubs und Tanzsäle wieder schließen. Bars und Restaurants dürfen nur noch bis 1 Uhr öffnen und bis maximal 24 Uhr neue Gäste aufnehmen.

Auf den Kanaren gelten bereits ab diesem Wochenende strengere Corona-Regeln, darunter das generelle Rauchverbot. Eine ähnliche Regel hatte bereits die spanische Region Galizien eingeführt, dort dürfen die Menschen ebenfalls nicht in der Öffentlichkeit rauchen, wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. Das gelte etwa auch auf Restaurant-Terrassen, so die Zeitung “El País”.

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Corona-Regeln in Spanien werden wieder strenger

Insgesamt hat der Gesundheitsminister in Absprache mit den autonomen Regionen elf Maßnahmen beschlossen. Dazu gehört auch, dass der Mindestabstand von 1,5 Metern in Bars und Restaurants künftig streng kontrolliert werden soll. An einem Tisch dürfen maximal zehn Personen Platz nehmen.

Maskenpflicht auf Kanaren auch am Strand

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Darüber hinaus können die autonomen Regionen weitere Maßnahmen ergreifen. Die Kanaren verschärfen etwa die Maskenpflicht. Bislang galt diese dort nur dann, wenn der Mindestabstand von eineinhalb Metern nicht eingehalten werden konnte. Nun wird die Maskenpflicht verschärft – sie gilt jetzt auch unabhängig von möglichen Abstandsregeln. Sogar am Strand müssen Menschen auf den Kanarischen Inseln fortan einen Mund-Nasenschutz tragen. Das gilt allerdings nur für Strandspaziergänge, nicht beim Sonnenbaden oder Schwimmen. Die Maskenpflicht soll künftig stärker kontrolliert werden.

Dasselbe gilt für die Einhaltung der maximalen Gruppengrößen. Aktuell dürfen sich sowohl drinnen als auch draußen höchstens zehn Leute treffen. Besonders junge Menschen hatten kürzlich auf Gran Canaria mit Partys ohne Sicherheitsabstand und Masken für Schlagzeilen gesorgt. Zwischenzeitlich machten Menschen unter 30 Jahren 95 Prozent der positiven Corona-Tests aus.

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