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  • Corona an Bord: Zehn Crewmitglieder von Aida Cruises infiziert

Nach Corona-Ausbruch an Bord: Aida hält an weiteren Kreuzfahrten fest

  • Nach Reisen aus den Philippinen und Indonesien infizierten sich offenbar zehn Crewmitglieder der Reederei Aida Cruises mit dem Coronavirus.
  • Sie befinden sich laut der “Ostsee-Zeitung” (OZ) in Quarantäne.
  • Wie es mit den folgenden Kreuzfahrten weitergeht, ist demnach noch unklar.
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Rostock. Nach Informationen der Ostsee-Zeitung (OZ) tragen zehn von 750 eingeflogenen Crewmitgliedern der Reederei Aida Cruises das Coronavirus in sich. Neun von ihnen seien völlig symptomfrei. Nun befänden sich alle Betroffenen in Quarantäne. Die für Freitag, 24. Juli, geplanten Testfahrten fielen daher aus. Doch an den kommenden Kreuzfahrten hält das Unternehmen nach eigenen Angaben fest.

Erst am Mittwoch waren die Besatzungsmitglieder aus Asien mit drei Flugzeugen auf dem Flughafen Rostock-Laage angekommen. Zwei Flieger kamen aus Jakarta (Indonesien) und einer aus Manila (Philippinen). Sie unterzogen sich vor ihrer Reise nach OZ-Informationen zwar bereits einem Covid-19-Testverfahren. Doch weil die Ergebnisse allesamt negativ ausgefallen seien, hätten die Crewmitglieder die Erlaubnis zur Einreise erhalten.

Allerdings seien sie bei ihrer Ankunft zu einem weiteren Test verpflichtet gewesen. Dabei habe sich herausgestellt, dass zehn von ihnen das Coronavirus in sich tragen. Es sei davon auszugehen, dass die Infizierten an Bord der Maschine aus Manila waren, erklärte Aida-Sprecher Hansjörg Kunze.

“Unser Testkonzept hat gut funktioniert”, hieß es dem Bericht nach in einer ersten Stellungnahme des Rostocker Gesundheitssenators Steffen Bockhahn (Linke). “Das ist die gute Nachricht.”

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Corona an Bord: Die folgenden Kreuzfahrten von Aida Cruises

Aida Cruises hält trotz der zehn infizierten Crewmitglieder an den geplanten Kurz-Kreuzfahrten fest. Verantwortlich dafür sei ein reges Interesse an dem Angebot.

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Am 5. August soll in Hamburg die “AIDAperla” zur Kurz-Kreuzfahrt ohne Landgang ablegen, am 12. August in Rostock die “AIDAmar” und am 16. August in Kiel die “AIDAblu”. Entscheidend sei dabei die Sicherheit der Gäste, Mitarbeiter und Zulieferer, erklärte Kunze. Die entsprechenden Prozeduren würden weiter streng fortgeführt. “Es wird ein sehr vorsichtiger und sehr langsamer Neustart werden.”

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