Bali empfängt Urlauber aus 19 Ländern – Deutsche müssen noch warten

Eine Touristin trägt beim Sonnen an einem Strand auf Bali einen Mund-Nasenschutz. (Archivfoto)

Eine Touristin trägt beim Sonnen an einem Strand auf Bali einen Mund-Nasenschutz. (Archivfoto)

Denpasar. Die beliebte indonesische Urlaubsinsel Bali empfängt ab sofort wieder vollständig geimpfte Touristen aus ausgewählten Ländern – jedoch nicht aus Deutschland. „Nach der Anweisung des Präsidenten erlauben wir Besuchern aus 19 Ländern, wieder nach Bali und auf die Riau-Inseln zu reisen“, hieß es in einer Mitteilung des Pandemie-Beauftragten der Regierung, Luhut Pandjaitan, am Donnerstag.

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Reisende aus mehreren EU-Ländern dürfen kommen

Zu den Staaten auf der Liste zählen unter anderem Indien, Japan, Neuseeland, Italien, Frankreich und Spanien. Diese Staaten hätten nach Vorgaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) das Coronavirus unter Kontrolle, so Pandjaitan.

Der internationale Flughafen Ngurah Rai auf Bali wollte noch am Donnerstag wieder für internationale Flüge öffnen. Interessierte Urlauber müssen über Bali oder die beiden Flughäfen auf den Riau-Inseln in Batam und Bintan nach Indonesien einreisen. Neben einem Impfpass brauchen sie einen negativen PCR-Test und eine Hotelreservierung. Zunächst müssen alle Feriengäste zudem fünf Tage in Quarantäne in dem gebuchten Hotel.

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Indonesien hart von Corona-Pandemie getroffen

Wegen der Ausbreitung der Delta-Variante hatte der südostasiatische Inselstaat Indonesien mit 270 Millionen Einwohnern im Juni und Juli eine schwere Virus-Welle erlebt. Teilweise wurden mehr als 50 000 Neuinfektionen am Tag gemeldet. Jedoch gehen die Zahlen seit Wochen zurück. Mittlerweile liegen sie bei weniger als 1500 am Tag.

Indonesien war lange eines der am schwersten betroffenen Länder der Region. Insgesamt wurden bislang 4,2 Millionen Fälle bestätigt. Etwa 143.000 Menschen sind in Verbindung mit Covid-19 gestorben. Der wichtige Tourismussektor liegt seit eineinhalb Jahren fast komplett am Boden. 2019 waren noch mehr als sechs Millionen Urlauber auf die für ihre Tempel, Reisfelder und Strände bekannte Insel gereist.

RND/dpa

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