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Koalitionsvertrag: Wie die Ampel den Tourismus in Deutschland ändern will

  • Naturverträglich, nachhaltig und innovativ sollen Reisen in Deutschland unter der neuen Bundesregierung werden.
  • Der Deutsche Tourismus­verband lobt den angekündigten Ausbau von Rad- und Wanderwegen.
  • Zudem freut er sich über mehr Dialog und langfristige Strategien zur Förderung des Deutschland-Tourismus.
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Die neue Bundes­regierung möchte sich vermehrt für inländischen Tourismus vor allem im länd­lichen Raum einsetzen. Nachhaltig, klima­freundlich, natur­verträglich, sozial gerecht und innovativ soll er sein, heißt es im Koalitions­vertrag. Gleichzeitig kündigen die Regierungs­partner SPD, Grüne und FDP an, das Modernisierungs­programm „Zukunft Tourismus“ wieder aufzulegen, die nationale Tourismus­strategie weiter verfolgen zu wollen und Beteiligte bei einer „Nationalen Plattform Zukunft des Tourismus“ zum Austausch zu bringen.

Naturtourismus stärken: Ausbau von Wander- und Rad­wegen geplant

Die Pläne der neuen Koalition gefallen dem Deutschen Tourismus­verband (DTV). Geschäfts­führer Norbert Kunz teilt mit, die künftige Regierung nähme sich „zentraler Anliegen des Deutsch­land­-Tourismus“ an.

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„Wir sehen ein ambitioniertes Programm, mit dem die großen Heraus­forde­rungen im Tourismus entschlossen angegangen werden sollen“, so Kunz. Das Vorhaben in Sachen Deutschland-Tourismus sei „ein deutlicher Fortschritt. Der Tourismus ist ein wesentlicher Faktor für Wohlstand, gute Infrastruktur und gleichwertige Lebens­verhältnisse in Stadt und Land.“

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Einen Fokus will die Bundes­regierung auf Natur­land­schaften und Kultur legen. Damit diese besser erschlossen werden, kündigte sie den Ausbau der passenden Infrastruktur – Wanderwege, Radwege und beim Wasser­tourismus – an. Dieser Punkt sei auch ein wichtiges Anliegen des DTV, so Kunz.

Corona-Pandemie stellt Tourismus weiterhin vor große Heraus­forderungen

Eine der größten Heraus­forderung ist der Umgang mit den Folgen der Corona-Pandemie, die zahlreiche Über­nachtungs­stätten, Freizeit­einrichtungen und andere im Tourismus tätige Menschen in die Existenz­krise gestürzt hat. Umso erfreulicher findet es Kunz, dass durch das Programm „Zukunft Tourismus“ Existenz­gründungen unterstützt werden sollen.

Der Deutsche Tourismus­verband hatte immer wieder über die mangelnde Koordinierung von Tourismus­anliegen bei der Bundes­regierung geklagt. Der Vorstoß der neuen Koalition, diesen Austausch zu verbessern, bewertet die Organisation daher positiv.

RND/msk

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