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„Nadelöhr könnte enger werden“

9-Euro-Ticket: Sylt bereitet sich auf Ansturm vor

Kommen auf Sylt Chaostage zu?

Sylt bereitet sich auf den erwarteten Ansturms an Besucherinnen und Besuchern zum Start des 9-Euro-Tickets vor.

Sylt. Zum Start des 9-Euro-Tickets am Mittwoch bereitet sich die Insel Sylt mit verschiedenen Maßnahmen auf zusätzliche Besucherinnen und Besucher vor. In einem Kooperationsteam für Mobilität und Service arbeiten dafür DB Regio, DB Station&Service, Nah.SH und die Sylt Marketing mit den Gemeinden der Insel zusammen.

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„Dabei geht es uns um die Sache: Ein gutes Urlaubserlebnis, eine möglichst reibungslose An- und Abreise und einen nahtlosen Arbeitsweg für Pendlerinnen und Pendler“, sagte der Geschäftsführer von Sylt Marketing, Moritz Luft, am Montag.

Das 9-Euro-Ticket gilt im Regionalverkehr der Deutschen Bahn.

Das 9-Euro-Ticket gilt im Regionalverkehr der Deutschen Bahn.

Zu den Maßnahmen gehören die Aufstockung der Zugkapazitäten durch den Verkehrsverbund Nah.SH und die verstärkte, kontinuierliche Analyse des Fahrgastaufkommens. Zudem erhöhen DB Regio sowie DB Station&Service das Personal, um für Reisende in Zügen und an Bahnhöfen besser ansprechbar zu sein. Auf der Internetseite sylt.de/9-euro-ticket finden Reisende zudem weiterführende Informationen und Empfehlungen. Diese werden in nächster Zeit laufend aktualisiert.

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„Nadelöhr könnte enger werden“

In den vergangenen Wochen hatten Hinweise von Sylt auf Kapazitätsgrenzen im ÖPNV insbesondere in sozialen Medien eine Diskussion darüber ausgelöst, ob die Insel keine Besucherinnen und Besucher wolle, die mit dem preisgünstigen 9-Euro-Ticket anreisen. Reichlich Spott für die Insel war die Folge, er gipfelte in dem scherzhaften Aufruf zu „Chaostagen“ auf Sylt.

Später stellte Luft klar, dass die Aussage sich nicht auf Besuchende, sondern ausschließlich auf die Kapazitäten des ÖPNV beziehe. „Fakt ist: Es geht rein um die Anzahl an Menschen. Mit dem Hindenburgdamm haben wir objektiv ein Nadelöhr, das wir selbst seit Jahren ansprechen. Und ich finde es besser, wir sagen vorher ehrlich, an der einen oder anderen Stelle könnte das Nadelöhr enger werden, weil wir es dann noch anpacken und steuern können.“

RND/dpa

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