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Zum Start am 1. Juni

Mehr Züge zum 9-Euro-Ticket: Bahn stockt Angebot im Regionalverkehr auf

Eine Frau geht an einem Regionalexpress auf dem Hauptbahnhof Leipzig entlang. Die Menschen in Sachsen können ab diesem Montag das 9-Euro-Ticket für den öffentlichen Nahverkehr kaufen.

Eine Frau geht an einem Regionalexpress auf dem Hauptbahnhof Leipzig entlang. Die Menschen in Sachsen können ab diesem Montag das 9-Euro-Ticket für den öffentlichen Nahverkehr kaufen.

Berlin. Die Bahn-Tochter DB Regio will ihre Kapazitäten im Regionalverkehr zum Start des 9-Euro-Monatstickets im Juni leicht aufstocken. „Für die zu erwartende steigende Zahl von Fahrgästen ab dem 1. Juni lässt DB Regio über 50 zusätzliche Züge rollen“, teilte das Unternehmen am Montag mit. Mit den Fahrzeugen könnten 250 zusätzliche Fahrten angeboten werden. Die Extra-Züge sollen vor allem entlang touristischer Strecken zum Einsatz kommen. Laut dem Unternehmen sind im Durchschnitt pro Tag rund 7000 Züge im Regionalverkehr unterwegs.

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Angebot könnte an Grenzen stoßen

„Wir bereiten uns vor und setzen buchstäblich alles in Bewegung, was wir haben – Züge, Busse, Servicekräfte“, teilte DB-Regio-Chef Jörg Sandvoß mit. Dennoch könne das Angebot bei starker Nachfrage an Grenzen stoßen. „Vor allem die Mitnahme von Fahrrädern kann nicht immer garantiert werden, zumal viele Ausflüge spontan und wetterabhängig entschieden werden“, sagte Sandvoß.

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Seit diesem Montag verkaufen die Bahn und zahlreiche Verkehrsverbünde das sogenannte 9-Euro-Monatsticket, mit dem Fahrgäste ab Juni mit dem Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) durch ganz Deutschland fahren können. Es zeichnet sich eine hohe Nachfrage ab: Allein über die digitalen Kanäle des Konzerns sind in den frühen Morgenstunden am Montag rund 50 000 der Sondertickets verkauft worden. Auch bei anderen Verkehrsunternehmen war das Interesse groß.

Allerdings müssen sich Fahrgäste auch im Sommer auf zahlreiche Baustellen entlang vieler Strecken einstellen. Sie sollen die Kapazitäten zwar langfristig erweitern, bremsen zunächst aber den Verkehr aus.

RND/dpa

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