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„Zieht die verdammten Masken an“: Diese Promis hatten Corona

  • „Alles halb so wild“, mag sich so manch ein Promi zunächst angesichts der Corona-Pandemie gedacht haben.
  • Doch die persönlichen Erfahrungen mit der Lungenkrankheit Covid-19 hat viele eines Besseren belehrt - und nachdenklich gestimmt.
  • Ein Blick auf prominente Corona-Patienten.
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Berlin. Ob Popstar, Prinz oder Hollywood-Legende - das Coronavirus macht nicht Halt vor Ruhm und Reichtum. Neben vielen anderen berichteten diese Promis von teils dramatischen Erfahrungen:

Pink: Die US-Sängerin (41, „What About Us“) hatte im Frühjahr vor allem Angst um ihren am Coronavirus erkrankten Sohn Jameson (3). „Es gab viele Nächte, in denen ich geweint habe, und ich habe noch nie in meinem Leben mehr gebetet“, sagte die Mutter von zwei Kindern laut einem Bericht des US-Promimagazins „People“. Ihr Sohn sei „sehr, sehr krank“ gewesen. Auch Pink war positiv getestet worden. Ihr Mann Carey Hart und Tochter Willow (9) dagegen blieben gesund. Der US-Regierung warf Pink vor, sie habe nicht schnell genug für Tests gesorgt.

Sängerin Pink. © Quelle: imago images/Future Image
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Hugh Grant: Im US-Fernsehen berichtete der britische Filmstar („Notting Hill“) im November von seiner Infektion und „seltsamen“ Syndromen. Der 60-Jährige erzählte von „schrecklichen Schweißausbrüchen“. Seine Augäpfel hätten sich „drei Nummern zu groß“ angefühlt. Als er auch noch seinen Geruchssinn verloren habe, sei er „panisch“ geworden. Er habe an Blumen und an Mülleimern gerochen und sich das Parfüm seiner Frau ins Gesicht gesprüht, aber nichts riechen können, sagte Grant - allerdings mit einem Augenzwinkern.

Der britische Schauspieler Hugh Grant,. © Quelle: Matt Crossick/Press Association/
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Ilkay Gündogan: Der Fußball-Nationalspieler (30) verpasste mehrere Länderspiele, nachdem er sich im September infiziert hatte. Mit Demut blickt er auf seine Erfahrungen zurück. „Vor der Corona-Erkrankung habe ich es nicht für voll genommen. Danach hat sich mein Denken geändert. Es macht nicht nur körperlich, auch psychisch etwas mit einem“, erklärte er. „Wir sollten so vorsichtig wie möglich sein, um die Menschen um uns herum zu schützen.“

Nationalspieler Ilkay Gündogan.
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Silvio Berlusconi: Italiens früherer Ministerpräsident fürchtete während seiner Corona-Infektion im September gar um sein Leben. „Das Härteste waren die ersten drei Tage im Krankenhaus. Ich hatte überall Schmerzen, ich konnte nicht länger als eine Minute in der gleichen Position bleiben. Ich hatte Angst, es nicht zu schaffen“, sagte er dem „Corriere della Sera“. Berlusconi (84), der wegen seines Alters und einiger Vorerkrankungen als Risikopatient gilt, wurde wegen seiner Covid-19-Erkrankung zehn Tage in Mailand behandelt.

Silvio Berlusconi, ehemaliger Premierminister von Italien. © Quelle: Roberto Monaldo/LaPresse via ZUM

Anna Netrebko: Glimpflicher kam der russisch-österreichische Opernstar (49) davon. Zwar zog sich Netrebko eine durch das Coronavirus ausgelöste Lungenentzündung zu, erholte sich aber vergleichsweise schnell. „Ich bin schon fünf Tage im Krankenhaus wegen einer Covid-Lungenentzündung, und es geht mir bald besser“, schrieb sie im September auf Instagram. „Alles wird gut! Der Teufel ist nicht so schrecklich, wie er beschrieben wird.“

Opernsängerin Anna Netrebko. © Quelle: imago images/ITAR-TASS
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Bryan Cranston: Einen verhältnismäßig leichten Verlauf hatte nach seiner Infektion auch Hollywood-Star Bryan Cranston („Breaking Bad“). „Ich bin einer der Glücklichen“, gab er Ende Juli in einer Videobotschaft auf Instagram bekannt. Er habe nur leichte Beschwerden gehabt, schrieb der 64-Jährige. In einem Video zeigte sich Cranston mit weißer Schutzmaske in Los Angeles beim Spenden von Blutplasma für die Corona-Forschung. „Zieht die verdammten Masken an, wascht eure Hände und haltet Abstand“, rief er seine Fans auf.

Schauspieler Bryan Cranston. © Quelle: picture alliance / NurPhoto

Marianne Rosenberg: Nach überstandener Covid-19-Erkrankung dankte die Schlagersängerin (65, „Er gehört zu mir“) Familie und Freunden Ende April für deren Hilfsbereitschaft. „So lange die Wohnung nicht verlassen zu können und permanent über das Virus nachzudenken, war wirklich eine fast bedrohliche Erfahrung“, sagte Rosenberg. „Diese Hilfsbereitschaft habe ich sehr geschätzt. Die Solidarität ist ein wirklich positiver Aspekt in diesen skurrilen Zeiten.“ Die Sängerin verbrachte drei Wochen in häuslicher Quarantäne.

Prinz Charles: Dass das Virus beim Hochadel keine Ausnahme macht, versteht sich von selbst. So infizierte sich im Frühjahr zunächst der britische Thronfolger Prinz Charles (72) und zog sich mit Gattin Camilla sowie leichten Erkältungssymptomen auf seinen Landsitz in Schottland zurück. Schwerer traf es britischen Medien zufolge Prinz William (38), der seine Infektion angeblich nicht publik machen wollte. Auch Prinzessin Michael of Kent (75), die mit einem Cousin der Queen verheiratet ist, blieb nicht verschont. Mit hohem Fieber und Erschöpfungssyndromen verbrachte sie den November in Quarantäne.

Prinz Charles. © Quelle: imago images/i Images

Bushido: Nachdem sich der Rapper mit dem Virus infiziert hatte, knöpfte er sich die sogenannten Corona-Leugner vor. „Ich konnte euch Aluhüte noch nie verstehen“, schrieb der 42-Jährige auf Instagram. Damit verwies er auf jene, die die Gefahren des Virus abstreiten und Verschwörungstheorien darüber verbreiten. Und er fügte hinzu: „Nehmt die Sache ernst und achtet auf eure Mitmenschen.“

Rapper Bushido. © Quelle: Sebastian Willnow/zb/dpa

RND/dpa

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