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Claus Kleber: In der Pandemie auch Minderheiten­meinungen hören

Der „heute-journal“-Moderator Claus Kleber.

Hamburg.Medien sollten nach Ansicht des scheidenden ZDF-„heute-journal“-Moderators Claus Kleber auch Experten mit Minderheitenmeinungen wie den Virologen Hendrik Streeck zu Wort kommen lassen. „Unabhängig davon, dass ihm Christian Drosten beim Verstehen der Viren vermutlich turmhoch überlegen ist. Aber ich bin weder der Schiedsrichter in diesem Wissenschaftsstreit noch der Obervirologe“, sagte Kleber dem „Spiegel“ laut Vorabmeldung vom Mittwoch. Streeck und der Chefvirologe der Berliner Charité, Drosten, hatten sich in der Vergangenheit teils sehr unterschiedlich zu den nötigen Maßnahmen in der Corona-Krise geäußert.

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„Hendrik Streeck ist kein Verschwörungstheoretiker, er hält die Erde nicht für flach und Elvis nicht für lebendig“, sagte Kleber, der am Donnerstag (30. Dezember) zum letzten Mal das „heute-journal“ moderiert. Natürlich könne und solle man ihn nach seiner Meinung zu den Corona-Maßnahmen fragen. Zwar sei ein falsches medial erzeugtes Gleichgewicht zwischen einer deutlichen Minderheitenmeinung und dem allgemeinen Konsens eine ständige Gefahr. „Es ist aber genauso gefährlich, wenn man, um der Balance aus dem Wege zu gehen, gewisse Interpretationen von Fakten nicht mehr zulässt.“

RND/epd

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