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„Wundervolle Szene“: „Twilight“-Star Robert Pattinson über Masturbation am Set

  • Als „Twilight”-Vampir wurde er zum Weltstar.
  • Seither versucht Robert Pattinson, vom Image des seichten Teenie-Idols wegzukommen.
  • Zuletzt durch kontroverse Filme und anspruchsvolle Rollen wie sein am 28. November anlaufendes Psychohorrordrama „Der Leuchtturm“.
Dierk Sindermann
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Ab dem 28. November läuft das Psychohorrrordrama „Der Leuchtturm“ in den Kinos. In der Hauptrolle: Ex-Teenie-Star Robert Pattinson. Die Rolle ging dem 33-Jährigen – im Wortsinne – unter die Gürtellinie. Er befriedigt sich vor der Kamera selbst. Und das nicht zum ersten Mal: „Es ist jetzt schon der vierte Film in Folge, in dem ich eine Masturbationsszene habe“, erzählt er im Interview.

Haben Sie mit solchen intimen Szenen kein Problem?

Nein. Weil die Szene so wundervoll geschrieben ist und ich sie persönlich sehr nachvollziehbar finde. (grinst) Aber ich sollte aufhören, so viel über Selbstbefriedigung zu reden. Ich habe grade die Schlagzeile gesehen „Robert Pattinson weigert sich, mit dem Onanieren aufzuhören“. Zeit, dass ich meine Klappe halte. (lacht)

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Sie spielen einen Leuchtturmwächter, der fast den gesamten Film im Alkoholdunst verbringt und langsam den Verstand verliert. Wie bereitet man sich darauf vor, in eine solche dunkle Welt einzutauchen?

Ich weiß es ehrlicherweise nicht, ich hab kein Rezept. Ich muss mich in diese dunkle Welt hineinzwängen.

Zu Ihren Aufgaben im Film gehört es, den Leuchtturm zu putzen. Sind Sie von Haus aus ein reinlicher Typ?

Nein. (lacht) Ich bin absolut nutzlos, wenn es ums Putzen geht. Ich bin halt ein Schauspieler. Und wie so oft, wenn man in die Rolle eines anderen schlüpft, wäre ich nie in der Lage, dessen Aufgaben im wahren Leben zu erfüllen. Vor allem bin ich auch handwerklich völlig unbegabt!

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Worin sind Sie denn gut?

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Ich kann eigentlich gar nichts. (lacht) Außer dass ich langsam verrückt werden und heulen kann.

Haben Sie denn dann eine Haushälterin, die Ihnen das Saubermachen abnimmt?

Nein. Aber das Gute ist, dass das nicht notwendig ist, weil ich so viel unterwegs bin. Mir fällt es eh nicht auf, wenn etwas verdreckt ist. (lacht) Das Wunderbare ist, dass ich andere Leute auch nicht kritisiere, wenn sie auch unordentlich sind. Sie müssen schon ein extremer Messie sein, ehe selbst ich was sage.

Sie waren 17 Jahre alt, als Sie in „Harry Potter“ zum ersten Mal groß ins Rampenlicht getreten sind. Hat sich durch den Ruhm Ihre Einstellung zu Ihrem Beruf seither verändert?

Nein, ich bin immer noch genauso aufgeregt und happy vor jeder neuen Rolle. Ich liebe meinen Job! Und ich glaube, ich habe mich auch langsam als Schauspieler weiterentwickelt. Auch wenn alle bei jedem neuen Projekt erst immer „Oh, bitte nicht er!“ sagen, wenn sie mich zum Set kommen sehen.

Wonach wählen Sie eine neue Rolle aus?

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Wenn ich einen richtig guten Film sehe, dann stelle ich dem Regisseur nach. In der Hoffnung, dass er mich dann für sein nächstes Projekt nimmt. Diese Methode klappt jetzt schon seit Jahren.

Haben Sie so auch die Rolle im neuen „Batman“ bekommen?

Sorry, ich darf darüber nicht reden. Das Studio hat mich grade angerufen und mich gewarnt „Sag kein Wort“. (lacht) Ich neige leider dazu, zu viel in Interviews zu reden und manchmal auch zu viel zu verraten …

Können Sie wenigstens verraten, ob Sie für Ihre „Batman“-Figur trainieren?

Noch nicht, weil ich noch grade einen anderen Film drehe. Aber in ein paar Wochen werde ich dann mit der Tortur beginnen. Ich wage es gar nicht, mir den Trainingsplan anzuschauen.

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Im „Leuchtturm“ lässt die Abgeschiedenheit Sie durchdrehen. Wie ist es bei Ihnen? Müssen Sie um Menschen herum sein oder sind Sie auch gerne mal allein?

Ich bin sehr gut darin, Zeit mit mir selbst zu verbringen. Zumal ich ja auch so viel reise. Es kann fast schon süchtig machen, allein zu sein. So sehr, dass es dann schwer wird, Leute um sich herum zu haben. Auf der anderen Seite habe ich auch schon am eigenen Leibe erlebt, dass Isolation einen wirklich verrückt werden lassen kann.

Wie verrückt?

Es passiert nach und nach, ohne dass du es wirklich richtig mitbekommst. Du beginnst dir keinen Kopf mehr zu machen, was du anziehst. Ich habe manchmal monatelang dieselben Klamotten getragen. Ich glaube je kleiner du deine Welt machst, desto schlimmer werden bereits vorhandene Zwangsstörungen. Das ist wohl auch der Grund, warum ich jede Nacht meinen Fernseher mit einem Laken bedecke, damit die Dämonen nicht rauskommen…(lacht). Das letzte stimmt übrigens nicht, das ist ein Scherz!

Es gab ein Gerücht, dass Sie wirklich betrunken waren, als Sie betrunkene Szenen in „Leuchtturm“ gedreht haben. Stimmt das?

Nein! Ich habe das einmal versucht, in „Water for Elephants“. Mit dem Resultat, dass ich paranoid wurde und glaubte, alle würden mich verurteilen. Ich habe am Set alle Blicke im Nacken gespürt und alles war viel schwieriger. Danach habe ich mir geschworen: Nie wieder!

Sind Sie wirklich so ein gelassener Typ wie der, der vor mir sitzt?

Früher waren es Kleinigkeiten, die mich frustriert haben. Doch inzwischen habe ich gelernt, mich nicht mehr aus der Ruhe zu bringen zu lassen.

RND