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Wie Ronaldo: Paul Pogba lässt Heineken-Flasche unter dem Podium verschwinden

  • Aufmerksamkeit, auf die sie sicher gerne verzichtet hätten, erleben gerade die Getränkesponsoren der Fußball-EM.
  • Zuerst hatte Superstar Cristiano Ronaldo eine Coca-Cola-Flasche zur Seite geräumt und für Wasser geworben.
  • Jetzt tat es ihm der Franzose Paul Pogba gleich und ließ eine Bierflasche unter dem Podium verschwinden – vermutlich aber aus anderen Gründen.
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Über diese Aktionen dürften die Sponsoren der Fußball-Europameisterschaft nicht glücklich sein: Nach Cristiano Ronaldo hat auch der französische Nationalspieler Paul Pogba auf einer Pressekonferenz die Flasche eines Getränkeherstellers zur Seite geräumt. Während sich der portugiesische Stürmerstar offensichtlich am Zuckergehalt von Coca-Cola störte, könnte es bei seinem französischen Kollegen religiöse Gründe haben.

Pogba, ein gläubiger Muslim, griff nach dem Vorrundenspiel gegen Deutschland zur Flasche des EM-Sponsors Heineken und räumte sie aus dem Blickfeld der Kameras. Die Religion des Franzosen verbietet den Konsum von Alkohol, vor ihm stand allerdings eine alkoholfreie Variante des Bieres.

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Wie Ronaldo: Pogba entfernt Flasche von Pressekonferenz
0:53 min
Der mit dem Titel „Man of the Match“ ausgezeichnete französische Nationalspieler entfernte eine Flasche Bier. Die Softdrinks ließ er jedoch stehen.  © Reuters
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Pogba äußerte sich zu einem Handel nicht, Fans spekulierten in sozialen Medien aber darüber, dass sein Glauben der Grund sein könnte. „Ein alkoholisches Getränk vor einen Muslim zu stellen, ist einfach nur respektlos“, kommentierte eine Nutzerin. Ein anderer findet: „Er ist Muslim. Warum stellt man ein Bier vor ihn? Sponsoren müssen mitdenken.“

Heineken äußerte sich auf Anfrage der Nachrichtenagentur Reuters bislang nicht – anders als Coca-Cola. Der Limonadegigant fühlte sich nach der schlagzeilenträchtigen Aktion von Superstar Cristiano Ronaldo zu einem Statement gezwungen. Jeder habe „das Recht auf seine Getränkepreferenz“, mit verschiedenen „Geschmäcken und Bedürfnissen“.

Der fünfmalige Weltfußballer hatte am Montag bei einer Pressekonferenz vor dem ersten Gruppenspiel seiner Portugiesen gegen Ungarn zwei Flaschen des Turniersponsors Coca-Cola weggeräumt. Stattdessen griff er zu einer Wasserflasche, hielt sie kurz in die Höhe und verkündete: „Wasser“.

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Cristiano Ronaldo schiebt Softdrinks weg – „Trinkt Wasser!“
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Der fünfmalige Weltfußballer schiebt bei der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Ungarn die Softdrinks zur Seite und sagt: „Trinkt Wasser!“  © Reuters

Medien spekulierten nach der Aktion Ronaldos auch über negative Folgen für den Aktienkurs des Unternehmens. Der sank am Montag kurz nach Handelsbeginn in New York deutlich um 1,6 Prozent, der Börsenwert von Coca-Cola ging entsprechend um rund 4 Milliarden Dollar zurück. Im Laufe des Tages erholte sich der Aktienkurs wieder etwas.

RND/seb

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