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Die Toten des Jahres 2020: Von diesen Stars mussten wir Abschied nehmen

  • Im Jahr 2020 hieß es Abschied nehmen von einigen herausragenden Persönlichkeiten.
  • Neben ausgezeichneten Schauspielern und begnadeten Schriftstellern ist auch einer der größten Sportler aller Zeiten von uns gegangen.
  • Diese Stars bleiben in Erinnerung.
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Berlin. Kirk Douglas, Sean Connery oder Diego Maradona – 2020 sind einige herausragende Persönlichkeiten gestorben, darunter besondere Schauspieltalente, begabte Musiker, Sportgrößen und begnadete Künstler. Diese Stars werden ewig in Erinnerung bleiben.

20.01. Joseph Hannesschläger (57): Der Münchner war das Gesicht einer der beliebtesten Fernsehserien, der „Rosenheim-Cops“. Seit 2002 spielte er in der ZDF-Serie den schwergewichtigen Kommissar Korbinian Hofer. Hannesschläger wirkte in mehr als 45 Theaterstücken und rund 40 Kino- und Fernsehproduktionen mit.

Der verstorbene Schauspieler Joseph Hannesschläger.
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26.01. Kobe Bryant (41): Der ehemalige Spieler der Los Angeles Lakers gilt als einer der größten Basketballer aller Zeiten. Er kam bei einem Hubschrauberabsturz in Kalifornien ums Leben. Insgesamt starben neun Menschen bei dem Unglück, unter ihnen auch Bryants 13 Jahre alte Tochter Gianna. Bryant war verheiratet und hatte vier Töchter.

Basketball-Superstar Kobe Bryant. © Quelle: imago images/UPI Photo
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29.01. Christoph Meckel (84): Die Spannbreite des gebürtigen Berliners reicht von Lyrik und Prosa wie die Liebesgeschichte „Licht“ (1978) über Grafiken bis zu Liedern und Kinderbüchern. Der „Malerpoet“ kombinierte in seinem vielfach ausgezeichneten Werk Dichtung und Grafik. Sein Roman „Suchbild“, der den Vater-Sohn-Konflikt der Nachkriegsgeneration thematisiert, sorgte 1980 für Aufsehen.

Schriftsteller Christoph Meckel. © Quelle: Julian Stratenschulte/dpa
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05.02. Kirk Douglas (103): Der US-Amerikaner aus sehr armen Verhältnissen stieg zu einem der größten Hollywood-Stars der 1950/1960er Jahre auf. Der Sohn jüdisch-russischer Einwanderer drehte mehr als 80 Filme. Eine seiner wichtigsten Rollen war der Sklavenanführer „Spartacus“ im gleichnamigen Film (1960). 1996 wurde er mit einem Oscar für sein Lebenswerk geehrt.

ARCHIV - 16.11.1982, USA, Los Angeles: Hollywood-Schauspieler Kirk Douglas in seinem Haus in Beverly Hills. Hollywood-Star Kirk Douglas ist mit 103 Jahren gestorben. Foto: Wally Fong/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ © Quelle: Wally Fong/AP/dpa

29.03. Krzysztof Penderecki (86): Der Komponist wurde in jungen Jahren der Avantgarde zugerechnet, wandte sich aber später verstärkt traditionellen Formen zu. Polens prominenter Tondichter widmete eine seiner meist gespielten Kompositionen, „Threnos“ (1960), den Opfern von Hiroshima. Seine Musik erklingt auch in Filmen wie den Horrorklassikern „Shining“ und „Der Exorzist“.

Der polnische Komponist Krzysztof Penderecki. © Quelle: Diego Azubel/EPA/dpa

01.04. Rüdiger Nehberg (84): Der gelernte Bäcker machte sich als Survival-Pionier und Menschenrechtler einen Namen. Mit spektakulären Aktionen als Überlebenskünstler auf dem Atlantik, im Dschungel und in der Wüste sorgte der Deutsche immer wieder für Aufsehen. Dies nutzte Nehberg, um auf bedrohte Völker und auch auf Themen wie Genitalverstümmelung aufmerksam zu machen.

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Abenteurer Rüdiger Nehberg. © Quelle: Axel Heimken/dpa

12.04. Stirling Moss (90): Der frühere Formel-1-Pilot galt als einer der besten Fahrer in der Königsklasse des Motorsports. Die Krönung als Weltmeister blieb dem Briten jedoch versagt. Viermal wurde Moss WM-Zweiter, dreimal Dritter. 1999 wurde er von Königin Elisabeth II. in den Adelsstand erhoben und erhielt den Namenszusatz Sir.

Sir Stirling Moss, früherer britischer Rennfahrer. © Quelle: Nick Ansell/PA Wire/dpa

25.04. Per Olov Enquist (85): Mit Werken wie „Das Buch von Blanche und Marie“ (2004) und „Ein anderes Leben“ (2008) zählt der Schwede zu den großen Namen skandinavischer Literatur. Für seine Arbeiten, die sich meist historischen Ereignissen und Persönlichkeiten widmen, wurde er mehrfach ausgezeichnet, 2002 mit dem Deutschen Bücherpreis für Internationale Belletristik für den „Besuch des Leibarztes“ (1999).

Der Schriftsteller Per Olov Enquist. © Quelle: Wolfgang Kluge/dpa-Zentralbild/d

08.05. Roy Horn (75): Der bei Bremen geborene Dompteur und sein Partner Siegfried Fischbacher waren für ihre Auftritte mit weißen Tigern und Löwen weltbekannt. Eine Tigerattacke 2003 in Las Vegas auf der Bühne beendete die Traumkarriere des Magierduos „Siegfried & Roy“ jäh. Durch den Angriff seines weißen Tigers Mantecore wurde Roy Horn zum Pflegefall.

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Der deutsche Magier Roy Horn. © Quelle: Louie Traub/AP/dpa

09.05. Little Richard (87): Der US-Musiker galt als Rock’n‘Roll-Pionier. Sein Song „Tutti Frutti“ machte 1955 aus dem unbekannten Musiker einen Superstar. In den Jahren darauf folgten Songs wie „Good Golly, Miss Molly“ und „Lucille“. Der offen bisexuelle „Gott des Rock’n‘Roll“ tourte durch die USA und feierte wilde Partys mit Männern, Frauen und Alkohol.

Little Richard, der "King of Rock'n'Roll". © Quelle: Herbert Spies/dpa

11.05. Jerry Stiller (92): Der Schauspieler ist vor allem durch seine Rolle in der Sitcom „King of Queens“ (1998-2007) bekannt und war auch in der 90er-Jahre-Serie „Seinfeld“ häufig zu sehen. Er wirkte aber auch in etlichen Kinofilmen mit, darunter „Zoolander“ (2001), „Airport 2“ und „Stoppt die Todesfahrt der U-Bahn 123“ (beide 1974).

Schauspieler Jerry Stiller. © Quelle: imago images/Mary Evans

12.05. Michel Piccoli (94): Mehr als 60 Jahre stand der Franzose vor der Kamera und auf der Bühne. Er wirkte in über 220 Filmen mit, darunter in Klassikern wie „Tagebuch einer Kammerzofe“, „Der diskrete Charme der Bourgeoisie“ und „Das große Fressen“. Regie-Größen wie Alfred Hitchcock, Luis Buñuel und Jean-Luc Godard holten ihn vor die Kamera. Als grandioser, bisweilen ruppiger Verführer spielte er mit Diven wie Brigitte Bardot, Catherine Deneuve, Sophia Loren und Romy Schneider.

Schauspieler Michel Piccoli. © Quelle: picture alliance / dpa

13.05. Rolf Hochhuth (89): Der Schriftsteller und Dramatiker war einer der umstrittensten deutschen Theaterautoren. Sein erstes Schauspiel „Der Stellvertreter“, in dem er Papst Pius XII. Mitschuld am Holocaust gibt, sorgte 1963 für heftige Kontroversen. Seine Recherchen zu dem Stück „Juristen“ führten 1978 zum Rücktritt Hans Filbingers, des damaligen Ministerpräsidenten Baden-Württembergs und früheren Marinerichters.

Der Dramatiker Rolf Hochhuth. © Quelle: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/

31.05. Christo (84): Der als Christo Jawaschew in Bulgarien geborene Künstler galt als der Mann, der die Welt verpackte. In Deutschland wurden Christo und seine 2009 gestorbene Ehefrau Jeanne-Claude vor allem durch die Verhüllung des Reichstages in Berlin bekannt. 1995 verdeckten sie das Gebäude mit 100 000 Quadratmetern Spezialstoff. Die Aktion gilt bis heute als eines ihrer Meisterwerke.

Verhüllungskünstler Christo. © Quelle: Britta Pedersen/dpa

18.06. Claus Biederstaedt (91): Der deutsche Schauspieler und Synchronsprecher wurde in den 1950er Jahren mit Filmen wie „Charleys Tante“ an der Seite von Heinz Rühmann berühmt. In den 1960er und 1970er Jahren wirkte Biederstaedt in mehr als 200 Fernsehproduktionen mit, unter anderem in Serien wie „Derrick“, „Die Schwarzwaldklinik“ oder „Der Alte“.

Der Schauspieler Claus Biederstaedt. © Quelle: Ursula Düren/dpa

02.07. Werner Böhm (78): Der Schlagersänger verzeichnete seine größten Erfolge mit seiner Kunstfigur Gottlieb Wendehals in den 1980er-Jahren, mit Polonäse Blankenese hatte er 1981 einen Nummer-eins-Hit.

Der Sänger und Musiker Werner Böhm. © Quelle: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa

06.07. Ennio Morricone (91): Die Soundtracks des italienischen Komponisten zählen zu den Klassikern der Kinogeschichte. Der gebürtige Römer schrieb die Filmmusik zu Western des Regisseurs Sergio Leone von „Spiel mir das Lied vom Tod“ über „Eine Handvoll Dollar“ bis hin zu „Zwei glorreiche Halunken“. Auch für Klassiker wie „The Mission“ und „Es war einmal in Amerika“ ersann er die Melodien. 2007 bekam Morricone den Ehrenoscar, 2016 endlich den lang verdienten Oscar für die beste Filmmusik.

Der italienische Filmkomponist Ennio Morricone. © Quelle: Jörg Carstensen/dpa

08.07. Naya Rivera (33): Die US-Schauspielerin starb nachdem sie nach einem Bootausflug mit ihrem Sohn in Kalifornien verschwunden war. Nach tagelanger Suche der Polizei wurde schließlich die Leiche des „Glee“-Stars im Stausee Lake Piru entdeckt. Die Ermittler gehen von einem tragischen Badeunfall aus.

Schauspielerin Naya Rivera. © Quelle: Richard Shotwell/Invision/AP/dpa

26.07. Olivia de Havilland (104): Mit der Hollywood-Legende ist die Rolle der Melanie Hamilton im Südstaatenepos „Vom Winde verweht“ (1939) untrennbar verbunden. Ihr Spiel in „Mutterherz“ (1946) und „Die Erbin“ (1949) brachten der Amerikanerin 1947 und 1950 jeweils den Oscar als beste Hauptdarstellerin ein.

Schauspielerin Olivia de Havilland. © Quelle: Kevork Djansezian/AP/dpa

31.07. Alan Parker (76): Zu den Meisterwerken des britischen Regisseurs gehören Klassiker wie „Fame“, „Evita“, „MidnightExpress“ und „The Commitments“. Seine Filme wurden vielfach ausgezeichnet, 19 Baftas, 10 Golden Globes und 10 Oscars. Für seine Leistungen in der Filmbranche schlug die britische Königin den Vater von fünf Kindern im Januar 2002 zum Ritter.

Regisseur Alan Parker. © Quelle: Stephanie Lecocq/EPA/dpa

09.08. Fips Asmussen (82): Der Komiker gehörte seit den 70er-Jahren zu den bekanntesten Alleinunterhaltern Deutschlands. Seine Witze füllten Bühnenabende, Bücher, Musik-Kassetten, Schallplatten und CDs. Allein 7,5 Millionen Tonträger wurden verkauft. Seine Gags kamen oft rasch zur Pointe, etwa dieser: „Ich hab‘ heute Morgen in den Spiegel geschaut und gesagt: ‚Ich kenn‘ dich nicht, aber ich rasier‘ dich trotzdem.‘“ Weil die Sprüche so griffig waren, gingen sie oft in den Volksmund über.

Komiker Fips Asmussen. © Quelle: imago images/Andreas Weihs

20.08. Harry Jeske (82): Der umtriebige Bassist mit Schnauzer und Wuschelkopf galt als Motor der erfolgreichen DDR-Band Puhdys. Er spielte den Bass und war der Manager. Harry steht auch für das „H“ der Puhdys. Bis zum Fall der Mauer wurde das Quintett, das 1969 erstmals auftrat, zwölfmal zur beliebtesten Rockgruppe der DDR gewählt. Wegen einer Ohrenerkrankung stieg Jeske schon 1997 aus. Die Band löste sich 2016 auf.

Musiker Harry Jeske. © Quelle: imago images/Margit Wild

28.08. Uli Stein (73): Seine drolligen Mäuse, Pinguine, Hunde und Katzen machten den deutschen Zeichner international bekannt. Unter den Menschen vermutete der Cartoonist eher Idioten, Tiere mochte er lieber. 1982 veröffentlichte er erste Postkarten, 1984 erste Bücher. Viele Millionen wurden verkauft, humorvolle Bildbände über Männer, Frauen und vor allem Tiere.

Cartoonist Uli Stein. © Quelle: picture alliance / Holger Hollem

29.08. Chadwick Boseman (43): Der US-Schauspieler, Hauptdarsteller in dem erfolgreichen Superhelden-Film „Black Panther“, erlag im Alter von 43 Jahren einer Darmkrebserkrankung. Außerdem spielte Boseman, der in South Carolina als Sohn einer Krankenschwester und eines Kleinunternehmers geboren wurde , schwarze Ikonen wie den Baseballspieler Jackie Robinson in „42“ und den Musiker James Brown in „Get on Up“. Zuletzt spielte er in „Da 5 Bloods“ von Regisseur Spike Lee. Für das Jahr 2022 war eine Fortsetzung von „Black Panther“ geplant.

US-Schauspieler Chadwick Boseman. © Quelle: Chris Pizzello/Invision/AP/dpa

05.09. Jiri Menzel (82): Der Filmregisseur galt als einer der Vorreiter der tschechoslowakischen Neuen Welle der 1960er Jahre. Für die Komödie „Liebe nach Fahrplan“ erhielt der mehrfach preisgekrönte Künstler 1968 den Oscar für den besten ausländischen Film. Frankreich zeichnete ihn als „Chevalier des Arts et Lettres“ (Ritter der Künste und der Literatur) aus.

Der tschechische Regisseur Jiri Menzel. © Quelle: Gero Breloer/dpa

10.09. Diana Rigg (82): Die Rolle der Agentin Emma Peel in der Fernsehserie „Mit Schirm, Charme und Melone“ machte die Britin in den 1960er Jahren einem breiten Publikum bekannt. In dem James-Bond-Film „Im Geheimdienst Ihrer Majestät“ spielte sie 1969 die Hauptrolle als Tracy, die James Bond sogar heiratet. Von 2013 an erspielte sich die damals 75-Jährige in der Fantasy-Serie „Game of Thrones“ als intrigante Olenna Tyrell eine neue Fan-Gemeinde.

Schauspielerin Diana Rigg. © Quelle: picture alliance / abaca

23.09. Michael Gwisdek (78): Zu den bekanntesten Filmen des Schauspielers und Regisseurs gehören „Good Bye, Lenin!“, „Boxhagener Platz“, „Nachtgestalten“ und „Oh Boy“. Auch im Fernsehen war der Berliner oft zu sehen, ob im „Tatort“, bei „Bella Block“ oder in den „Donna Leon“-Verfilmungen. In seinen Rollen zeigte er sich als Komödiant, Melancholiker und Exzentriker.

Schauspieler und Filmregisseur Michael Gwisdek. © Quelle: imago images/STAR-MEDIA

23.09. Juliette Gréco (93): Mit ihrer dunklen Stimme hauchte die französische Chansonnette die schönsten Lieder über Liebe und Leid ins Mikrofon. Sie hinterlässt Hunderte von Liedern und Interpretationen, darunter „Sous le ciel de Paris“ oder „Deshabillez-moi“. Ihrem Stil blieb sie ein Leben lang treu: blasses Gesicht, schwarze Haare und schwarze Kleider.

Die französische Sängerin Juliette Greco. © Quelle: picture alliance / dpa

04.10. Günter de Bruyn (93): Der Brandenburger galt als einer der wichtigsten Chronisten deutsch-deutscher Befindlichkeiten. Mit leiser Ironie und hintergründigem Humor schilderte er in seinen Romanen die Lebensbedingungen in der SED-Diktatur. Sein bekanntester Roman, den die Defa unter dem Titel „Glück im Hinterhaus“ verfilmte, ist die Dreiecksgeschichte „Buridans Esel“ (1968). Später begleitete er den Umbruch des Jahres 1989 und das Zusammenwachsen von Ost und West in kritischen Essays.

Der Schriftsteller Günter de Bruyn. © Quelle: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dp

06.10. Eddie Van Halen (65): Mit seiner Gitarre und einer Mischung aus Hard Rock und Heavy Metal prägte der in Amsterdam geborene US-Musiker die Rockmusik. Die nach ihm und seinem Bruder benannte Band begeisterte über Jahrzehnte weltweit Millionen Fans. „Jump“ wurde 1984 zum internationalen Chart-Hit und blieb ein ewiger Partyklassiker.

Musiker Eddie Van Halen. © Quelle: Getty Images

07.10. Herbert Feuerstein (83): Der Satiriker und Journalist erlangte durch die WDR-Sendung „Schmidteinander“ Kultstatus. Dort trat er an der Seite von Harald Schmidt auf.

Kabarettist Herbert Feuerstein. © Quelle: imago/Scherf

12.10. Conchata Ferrell (77): Die Schauspielerin spielte in der US-Sitcom „Two and a Half Men“ jahrelang die kantige und zugleich sympatische Haushälterin Berta. Bereits im Dezember 2019 erlitt sie eine lebensbedrohliche Nierenentzündung die sich auf ihren ganzen Körper auswirkte und ihr Blut verunreinigte. Im Februar war sie aus der Klinik entlassen worden.

Schauspielerin Conchata Ferrell. © Quelle: Chris Pizzello/A-PIZZELLO/AP/dpa

31.10. Sean Connery (90): Der Schotte ist unwiderruflich mit James Bond verbunden. Als erster Bond-Darsteller spielte er die Rolle des britischen Geheimagenten zwischen 1962 und 1983 siebenmal. Unvergesslich bleibt Connery auch als William von Baskerville in der Verfilmung des Umberto-Eco-Romans „Der Name der Rose“ (1986). Seinen einzigen Oscar erhielt er 1988 für eine Nebenrolle in dem Gangsterfilm „Die Unbestechlichen“. Die Queen erhob den Schotten im Jahr 2000 in den Adelsstand.

Schauspieler Sean Connery. © Quelle: Danny Lawson/PA Media/dpa

20.11. Udo Walz (76): Der Berliner Friseur hatte über die Hauptstadt hinaus Prominenten-Status. Bei ihm kamen viele berühmte Frauen unter die Haube, darunter Romy Schneider, Marlene Dietrich, Claudia Schiffer und Julia Roberts. Walz war auch für den Wandel von Bundeskanzlerin Angela Merkels Frisur verantwortlich.

Promi-Friseur Udo Walz. © Quelle: Soeren Stache/dpa

23.11. Karl Dall (79): Der Lehrersohn mit der Lidmuskelschwäche lernte erst Schriftsetzer. Seine Karriere als Berufskomiker begann 1967 mit der Berliner Gruppe Insterburg & Co („Ich liebte ein Mädchen“). Später moderierte Dall als Blödelbarde und Kalauer-König im Fernsehen Talkshows und kam mit Schlagern wie „Diese Scheibe ist ein Hit“ in die Charts. Der Meister des schrägen Humors verabschiedete sich 2017 von der Tourneebühne.

Komiker Karl Dall. © Quelle: imago stock&people

25.11. Diego Maradona (60): Der Argentinier war einer der besten Fußballer der Welt. Aufgewachsen in armen Verhältnissen wurde Maradona schon mit 16 Jahren Nationalspieler. Unvergessen sind seine „Hand Gottes“, mit der er bei der WM 1986 gegen England traf, und seine unglaublichen Dribblings. 1986 wurde Maradona mit Argentinien Weltmeister, 1989 gewann er mit Neapel den UEFA-Pokal. Abseits des Spielfelds war er wegen Drogenkonsums und seiner Liebschaften oft in den Schlagzeilen.

Fußball-Legende Diego Maradona. © Quelle: imago images/Colorsport

ZUM THEMA

03.12. Jutta Lampe (82): Die deutsche Schauspielerin arbeitete von 1970 bis 1999 an der Berliner Schaubühne, unter anderem mit Kultregisseuren wie Peter Stein und Luc Bondy. Außerdem war sie in mehreren Filmen von Margarethe von Trotta zu sehen, etwa im Drama „Die bleierne Zeit“ (1981). Lampe spielt darin die Schwester der RAF-Terroristin Gudrun Ensslin, was zu ihren größten Erfolgen auf der Kinoleinwand zählt.

Die Schauspielerin Jutta Lampe. © Quelle: Andreas Altwein/dpa

11.12. Gotthilf Fischer (92): Gut sieben Jahrzehnte lang brachte der Schwabe den Deutschen das gemeinsame Singen nahe. Mit 14 gründete er seinen ersten Chor. Bundesweit berühmt wurde er mit den Fischer-Chören 1969 durch die ZDF-Sendung „Dreimal neun“. Zeitweise dirigierte der „König der Chöre“ 62.000 Sänger rund um die Welt, vereint in Freundeskreisen der Fischer-Chöre. Weltweit wurden mehr als 16 Millionen Schallplatten verkauft.

Chorleiter Gotthilf Fischer. © Quelle: Marijan Murat/dpa

12.12. John le Carré (89): Der Brite, der mit bürgerlichem Namen David John Moore Cornwell hieß, war der Meister des Spionage-Romans. Der Ex-Agent des britischen Geheimdienstes schaffte mit „Der Spion, der aus der Kälte kam“ 1963 den literarischen Durchbruch. Seine Bücher drehten sich vor allem um den Kalten Krieg. Nach dem Fall des Eisernen Vorhangs nahm sich le Carré die Schattenseiten der westlichen Gesellschaft vor, etwa den Kampf gegen den Terror oder den Waffenhandel.

Der Schriftsteller John le Carré. © Quelle: Christian Charisius/dpa

RND/dpa/seb

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