Welfenprinz Ernst August steht in Österreich vor Gericht

  • Welfenprinz Ernst August von Hannover steht in Österreich vor Gericht.
  • Ihm wird Widerstand gegen die Staatsgewalt, schwere Körperverletzung und Nötigung vorgeworfen.
  • Ernst August drohen bis zu drei Jahre Haft.
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Wels. Welfenprinz Ernst August von Hannover muss sich am Dienstag vor dem Landesgericht Wels in Österreich verantworten. Ihm wird laut Gericht „das Begehen einer mit Strafe bedrohten Handlung im Zustand voller Berauschung“ vorgeworfen. Der Verdacht lautet unter anderem auf Widerstand gegen die Staatsgewalt, schwere Körperverletzung und Nötigung. Der Strafrahmen beträgt dem Gericht zufolge bis zu drei Jahre Haft.

Der heute 67-jährige Ernst August, der ein Anwesen in Österreich besitzt, soll im vergangenen Jahr bei drei Vorfällen eine Polizeibeamtin bedroht, einen Beamten leicht verletzt und ein Ehepaar unter Drohungen zum Verlassen eines Gebäudes aufgefordert haben. Seine Anwaltskanzlei kritisierte, dass ihr Mandant sich einer „massiven medialen Vorverurteilung ausgesetzt“ sehe, wie es in einer schriftlichen Stellungnahme auf Anfrage der österreichischen Nachrichtenagentur APA hieß.

Zum Prozess sind zehn Zeugen geladen. Außerdem soll ein psychiatrischer Sachverständiger gehört werden.

RND/dpa

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