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  • Vitali Klitschko positiv auf Corona getestet: Kiews Rathauschef will am Sonntag wiedergewählt werden

Coronapositiv: Kiews Rathauschef Klitschko hat sich infiziert

  • Die Infektion mit dem Coronavirus hat den amtierenden Bürgermeister von Kiew zu einem ungünstigen Zeitpunkt erwischt.
  • Am Sonntag will sich der frühere Boxweltmeister Vitali Klitschko als Bürgermeister von Kiew im Amt bestätigen lassen.
  • Bei der Wahl treten 19 weitere Bewerber an.
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Kiew. In der Ukraine hat sich Ex-Boxweltmeister Vitali Klitschko vor seiner möglichen Wiederwahl als Bürgermeister in der Hauptstadt Kiew mit dem Coronavirus angesteckt. Das teilte der 49-Jährige am Samstagabend in mehreren sozialen Netzwerken mit. „Freunde! Das Coronavirus hat im unpassendsten Moment zugeschlagen“, meinte Klitschko mit Blick auf den Wahlsonntag. „Ich fühle mich gut.“

Klitschko will aus der Selbstisolation heraus arbeiten

Er habe zwar versucht, sich zu schützen, aber die Arbeit als Bürgermeister in Pandemie-Zeiten bedeute auch ein ständiges Risiko. Er sei regelmäßig getestet worden und werde nun aus der Selbstisolation weiter arbeiten, teilte Klitschko mit.

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In der Ukraine stiegen die Corona-Infektionszahlen ähnlich wie in anderen Ländern Europas zuletzt stark an. Am Samstag wurden mehr als 7000 neue Fälle binnen 24 Stunden gemeldet, darunter rund 560 in der Hauptstadt. Offiziell sind mehr als 330.000 Infektionen registriert worden. Mehr als 6200 Menschen starben seit März mit dem Virus.

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Kiew: 19 Mitbewerber kandidieren um Bürgermeisteramt

In der ukrainischen Hauptstadt mit ihren rund drei Millionen Einwohnern kandidieren neben Klitschko 19 Mitbewerber um das Bürgermeisteramt an. Vor fünf Jahren gewann er erst in der zweiten Runde mit mehr als 64 Prozent der Stimmen. Im restlichen Land sind ebenfalls Kommunalwahlen angesetzt. Rund 28,6 Millionen Ukrainer sind aufgerufen, neue Bürgermeister und Abgeordnete regionaler und örtlicher Parlamente zu bestimmen. Die Abstimmung wird wegen massiv steigender Ansteckungszahlen mit dem Coronavirus unter strengen Hygienevorschriften organisiert.

RND/dpa

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