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„Unnötige Aktion von mir“: Star-Gamer MontanaBlack reagiert auf Sexismus- und Rassismusvorwürfe

  • Nachdem ein Urlaubsvideo von ihm heftige Kritik in den sozialen Netzwerken ausgelöst hat, zeigt Streamer MontanaBlack Reue.
  • „Es war einfach eine unnötige Aktion von mir“, so der 32-Jährige.
  • Rassismusvorwürfen hingegen begegnet er mit Ablehnung.
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Nach einem umstrittenen Urlaubsvideo äußert sich der deutsche Gaming-Livestreamer Marcel Eris, der unter dem Namen MontanaBlack auftritt, gegenüber dem „Spiegel“ zu den Sexismusvorwürfen: „Es war einfach eine unnötige Aktion von mir“, so der 32-Jährige. „Die hätte ich so einfach nicht bringen dürfen.“

Während er in seinem Malta-Urlaub auf dem Balkon seines Zimmers saß, fotografierte der Streamer offenbar eine Frau, die sich an einem Pool befand. Dazu sagte er: „Zeig mal ein bisschen Titte. Oh, die ist geil, Digga. Komm doch mal runter, ich hab noch ein Bettchen frei. Ficki ficki.“ Ein Twitter-User speicherte die Aufnahmen des Streams und veröffentlichte sie.

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Die Reaktionen in den sozialen Medien fielen daraufhin weitgehend eindeutig aus: Viele User verurteilten den Streamer für sein Verhalten – mit dem er nicht zum ersten Mal auffiel. So hatte er zum Beispiel im Dezember 2019 in einem seiner Videos Frauen mit Hunden verglichen.

Die Streamingplattform Twitch reagierte im September 2020 prompt auf das Video – und sperrte Eris für 33 Tage. Schon da zeigte der Social-Media-Star via Tweet Reue: „33 Tage Pause ist die Resonanz auf mein dummes und fragwürdiges Verhalten.“ Der Post ist mittlerweile verschwunden.

Auch Rassismus steht im Raum: MontanaBlack „gelangweilt von den Vorwürfen“

Kritiker werfen dem 32-Jährigen außer Sexismus auch Rassismus vor. So erklärte er zum Beispiel 2017 in einem Stream, der Erfolg der AfD sei eine nachvollziehbare Reaktion auf die Flüchtlingspolitik. Manche hätten „einfach keine Lust mehr auf das, was in diesem Land passiert“.

Gegenüber dem „Spiegel“ weist Eris den Vorwurf rassistischer Äußerungen von sich. Die Kritik langweile ihn, schließlich habe er türkische Wurzeln und eine deutsche sowie türkische Staatsbürgerschaft. Dass er „prinzipiell gegen Ausländer“ sei, sei „Schwachsinn“.

MontanaBlack hat auf seinem Twitch-Account mehr als drei Millionen Follower.

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