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Verschwörungstheorien: Sophie Passmann erklärt ihr Wutvideo

  • In einem neunminütigen Video rechnet Autorin Sophie Passmann mit Verschwörungstheorien zur Corona-Pandemie ab.
  • Ihre Wutrede wird über eine Million Mal geklickt.
  • Jetzt erklärt sie, warum das Video für sie so wichtig ist.
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Mit der Coronakrise gehen viele Verschwörungstheorien zur Pandemie einher – und werden auch von Journalisten wie Ken Jebsen und Prominenten wie Koch Attila Hildmann verbreitet. Autorin Sophie Passmann macht diese “Attitüde in diesen Verschwörungstheorievideos in den letzten Tagen und Wochen einfach sehr aggressiv”, erklärte sie dem “Jetzt”-Magazin in einem Interview. In einem Instagram-Video hat sie zuvor knapp neun Minuten lang Klartext geredet – über eine Million Mal wurde der Beitrag bereits angesehen.

“Diese Arroganz trifft bei mir einen Nerv”

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Im Interview mit “Jetzt” verriet sie weiter: “Irgendwie trifft das bei mir einen Nerv – diese Arroganz zu glauben, dass alle Menschen, alle Experten und Expertinnen unrecht hätten, nur man selbst und drei andere Leute auf der Welt hätten die Wahrheit erkannt.”

Dennoch habe sie lange überlegt, ob sie das Video hochlädt: “Mir war klar, dass ich mich mit einer ganz eigenartigen Blase im Internet anlege. Dann wurde ich aber vormittags im Supermarkt wegen meiner Mund-Nasen-Schutzmaske angepöbelt, jemand rief mir zu: ‘Die Regierung lügt.’ Ich habe das als Zeichen genommen, dass ich dieses Video vielleicht tatsächlich aufnehmen sollte.”

“Wir müssen aufkommende Fragen diskutieren”

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Der Autorin ist wichtig gewesen, ihre Follower über die vielen Unwahrheiten, die derzeit im Internet kursieren, aufzuklären. “Auf Instagram folgen mir viele junge Menschen, die nicht aus der Medienblase kommen. Denen wollte ich einfach sagen: Nur weil ein Mann sagt: ‘Ich bin seriöser Journalist’, müsst ihr ihm nicht glauben.” Es gebe derzeit viele berechtigte Zweifel an dem Umgang mit der Coronakrise und dementsprechend viele “philosophische, juristische und zivilgesellschaftliche Debatten” bezüglich der getroffenen Maßnahmen. “Die sind alle wichtig und wirklich nötig, damit wir gemeinsam durch diese Krise kommen. Da können manche Fragen, die gestellt werden, sich im ersten Moment verrückt anhören oder gegen den eigenen Wertekatalog gehen. Diese Fragen müssen aber trotzdem diskutiert werden.”

Für Kritiker, die unter ihrem Video ebenfalls an der Glaubwürdigkeit der Autorin zweifeln, hat Passmann nur eine Antwort: “Ja, ich geb es zu: Ich bekomme seit drei Jahren einen monatlichen Scheck von der Bill and Melinda Gates Foundation. Und ich habe mich damals bereit erklärt, für sie Halbwahrheiten zu verbreiten. Alles, was ich sage, kommt eigentlich als direkte Anweisung von Microsoft. Ironie aus.”

RND/al

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