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Star-Podcaster Joe Rogan bittet erneut um Entschuldigung – diesmal wegen des N‑Wortes

Der US-Podcaster Joe Rogan.

Washington. Zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage hat der US-Moderator und Podcaster Joe Rogan (54, „The Joe Rogan Experience“) öffentlich um Entschuldigung gebeten. Zuvor war in sozialen Medien ein Video verbreitet worden, das ihn dabei zeigt, wie er in seiner Show dutzendfach das N-Wort benutzt.

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Unterdessen berichtet die „New York Times“, dass Spotify in den vergangenen Tagen rund 70 Episoden des Podcasts entfernt hat. Zu den Gründe hätten sich bislang weder Rogan noch der Streamingdienst geäußert, eine Anfrage bei Spotify sei am Samstag zunächst unbeantwortet geblieben, schreibt die Zeitung.

Es sei „die bedauerlichste und beschämendste Sache, über die ich jemals öffentlich sprechen musste“, sagte Rogan zu Beginn eines in der Nacht zu Samstag bei Instagram veröffentlichten Videos. Er betonte, dass die Clips, in denen er das N-Wort sagt, „aus dem Zusammenhang gerissene“ Teile von Gesprächen in seinem Podcast seien, die sich über zwölf Jahre erstreckten, gab dann aber zu, dass es „verdammt schrecklich aussieht. Sogar für mich.“

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Rogan fuhr fort, dass er wisse, dass es für die meisten Menschen keinen Kontext gebe, „in dem eine weiße Person dieses Wort jemals sagen darf, geschweige denn öffentlich in einem Podcast, und dem stimme ich jetzt zu. Ich habe es seit Jahren nicht mehr gesagt.“

In der Folge behauptete der 54-Jährige, er habe das Wort nie auf rassistische Weise benutzt, sondern es nur im Kontext des jeweiligen Gesprächs gesagt. Das sei aber ein Fehler gewesen: „Anstatt ‚das N-Wort‘ zu sagen, habe ich das ganze Wort gesagt. Ich habe gedacht, solange es im Kontext wäre, würden Menschen verstehen, warum ich das mache.“ Weiter sagte Rogan: „Ich habe es nie benutzt, um rassistisch zu sein, weil ich kein Rassist bin. Aber immer, wenn du in einer Situation bist, in der du sagen musst ‚Ich bin kein Rassist‘, hast du es vermasselt, und ich habe eindeutig Scheiße gebaut.“

Ihm sei klar, dass er nichts tun könne, um das Gesagte rückgängig zu machen. Er hoffe aber, dass das ein „lehrreicher Moment“ sein könne.

Joe Rogan wegen Corona-Falschinformationen in der Kritik

Rogan war zuletzt wegen Corona-Falschinformationen in seinem Spotify-Podcast massiv in die Kritik geraten. Unter anderem Neil Young (76, „Heart of Gold“) und Joni Mitchell (78, „Big Yellow Taxi“) hatten deshalb ihre Musik von dem Streamingdienst entfernen lassen.

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Zu diesen Vorwürfen hatte sich Rogan am vergangenen Wochenende in einem knapp zehnminütigen Video geäußert. Mit Blick auf seine Kritiker Neil Young und Joni Mitchell sagte er: „Es tut mir sehr leid, dass sie sich so fühlen, das ist ganz sicher nicht, was ich möchte. Ich bin ein großer Neil-Young-Fan.“ Zu seiner eigenen Show sagte er: „Ich plane alles selbst und mache es nicht immer richtig.“

RND/seb

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