• Startseite
  • Promis
  • US-Wahl: Herzogin Meghan appelliert an Frauen zu wählen - “Können etwas bewegen”

Herzogin Meghan appelliert an Frauen zu wählen: “Können etwas bewegen”

  • Als Ermutigung von Frauen zur Stimmabgabe bei der US-Präsidentschaftswahl macht Herzogin Meghan bei einem virtuellen Wahlaufruf mit.
  • Ihre Teilnahme war zuvor auf Kritik gestoßen.
  • Die Herzogin von Sussex solle ihren Titel abgeben, da sie sich in politische Angelegenheiten der USA einmische.
Anzeige
Anzeige

London/Los Angeles. Herzogin Meghan hat als Gast an einem Online-Treffen teilgenommen, um Frauen zu ermutigen, bei der US-Präsidentschaftswahl im November ihre Stimmen abzugeben. Sie sei "wirklich begeistert", bei dem virtuellen Wahlaufruf der gemeinnützigen Organisation "When We All Vote" mitzumachen, erklärte die gebürtige US-Amerikanerin zu Beginn ihrer vierminütigen Ansprache am Donnerstag (Ortszeit).

"Wir alle wissen, was in diesem Jahr auf dem Spiel steht", sagte die 39-Jährige mit Blick auf die Wahlen am 3. November. "Wir können mit dieser Wahl etwas verändern", betonte Meghan.

Online-Treffen will 300.000 Frauen erreichen

Weiterlesen nach der Anzeige
Anzeige

Meghan gilt als scharfe Kritikerin von US-Präsident Donald Trump, seinen Namen erwähnte sie bei dem Online-Event aber nicht. Ihre Teilnahme war zuvor auf Kritik gestoßen. In sozialen Medien forderten wütende Briten, die Herzogin von Sussex solle ihren Titel abgeben, da sie sich in politische Angelegenheiten der USA einmische.

Das Online-Treffen unter dem Hashtag #whenallwomenvote verfolgte das Ziel, per SMS-Botschaften 300.000 Frauen zu erreichen und sie zu motivieren, sich für die Wahlen registrieren zu lassen.

Meghan möchte bei den US-Wahlen Stimme abgeben

Die Initiative "When we all vote" war 2018 unter anderem von der ehemaligen First Lady Michelle Obama gegründet worden. Deren Ehemann, Ex-Präsident Barack Obama, hatte jüngst beim Parteitag der US-Demokraten sehr scharfe Kritik an seinem republikanischen Nachfolger Trump geübt.

Anzeige

Prinz Harry (35) und Meghan hatten sich im März vom Königshaus losgesagt - dennoch sind sie noch Royals. Mitglieder der königlichen Familie gehen traditionell nicht wählen; ein Gesetz dazu gibt es aber nicht. Königin Elizabeth II. (94) verhält sich politisch neutral. Meghan hatte in einem Interview mit der Zeitschrift "Marie Claire" erwähnt, dass sie bei den US-Wahlen ihre Stimme abgeben werde.

Nach Stationen in Kanada und in der US-Metropole Los Angeles leben Harry und Meghan mit ihrem einjährigen Sohn Archie nun in den kalifornischen Küstenstadt Santa Barbara.

RND/dpa

“Staat, Sex, Amen”
Der neue Gesellschaftspodcast mit Imre Grimm und Kristian Teetz
  • Laden Sie jetzt die RND-App herunter, aktivieren Sie Updates und wir benachrichtigen Sie laufend bei neuen Entwicklungen.

    Hier herunterladen