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„Langjährige Freundin und Kollegin“

Nach Kritik an Putin: Udo Lindenberg solidarisiert sich mit russischer Sängerin

Dass Rocker Udo Lindenberg ein Problem mit Kriegen jeder Art hat, ist nicht neu.

Dass Rocker Udo Lindenberg ein Problem mit Kriegen jeder Art hat, ist nicht neu.

Hamburg. Dass Rocker Udo Lindenberg ein Problem mit Kriegen jeder Art hat, ist nicht neu: Bereits 1981 komponierte er den Song „Wozu sind Kriege da?“, der seit dem russischen Angriff auf die Ukraine eine Renaissance erlebt. Aus seinem eigenen Songtext zitierte Lindenberg nun, als er seine Solidarität mit der russischen Popdiva Alla Pugatschowa zum Ausdruck brachte: „Sie stehen sich gegenüber, und könnten Freunde sein, doch bevor sie sich kennenlernen, schießen Sie sich tot, ich find das so bekloppt, warum muss das so sein“, schreibt Lindenberg zu einem Schwarz-Weiß-Foto von ihm und Pugatschowa.

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„Auch meine langjährige Freundin und Kollegin Alla Pugatschowa, die größte russische Popsängerin, mit der ich ‚Wozu sind Kriege da?‘ in Moskau und St. Petersburg in Russisch und Deutsch gesungen habe, übt jetzt heftige Kritik an Putins verbrecherischem Krieg gegen die Ukraine“, erklärt der Altrocker in dem Post.

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Tatsächlich hatte die 73-Jährige, die offene Kritik an Putin und dem von ihm geführten Krieg zuvor vermieden hatte, erst am Sonntag auf Instagram verkündet: „Denn ich bin solidarisch mit meinem Mann, einem ehrlichen, anständigen und aufrichtigen Menschen, einem wirklichen und unkäuflichen Patrioten Russlands, der seiner Heimat Wohlstand wünscht, ein friedliches Leben, Redefreiheit und ein Ende des Sterbens unserer Jungs für illusorische Ziele, die unser Land zum Paria machen und das Leben unserer Bürger erschweren.“

Lindenberg und Pugatschowa sind schon lange verbunden

Den Text, der ursprünglich auf Kyrillisch verfasst wurde, übersetzt Lindenberg in seinem Post für alle deutschsprachigen Fans. Die nötigen Hintergrundinformationen liefert der Panikrocker gleich mit: Pugatschowas Ehemann, der populäre Sänger und Fernsehmoderator Maxim Galkin, wurde vom russischen Kreml als „ausländischer Agent“ diffamiert, „weil er den völkerrechtswidrigen Einmarsch russischer Truppen in die Ukraine kritisierte“, wie Lindenberg erklärt. Eine entsprechende Quelle von der „Tagesschau“ fügt er ebenfalls hinzu. Seit einigen Monaten lebt Galkin nun schon im israelischen Exil.

Lindenberg und Pugatschowa sind seit vielen Jahren verbunden. 1988 nahmen sie die erste gemeinsame Schallplatte („Lieder statt Briefe“) eines bundesdeutschen und einer sowjetischen Künstlerin auf – zu einer Zeit, als in Europa der Kalte Krieg herrschte. In den 1980ern traten sie zudem gemeinsam bei Konzerten in der Sowjetunion, der Bundesrepublik und in der Schweiz auf.

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RND/Teleschau

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